Giro d'Italia 2026: Sepp Kuss gewinnt Königsetappe in den Dolomiten - Vingegaard-Edelhelfer bekommt grünes Licht

Der Edelhelfer darf siegen: Sepp Kuss (Visma-Lease a Bike) hat die Königsetappe des Giro d'Italia 2026 in Alleghe gewonnen. Der US-amerikanische Edelhelfer von Kapitän Jonas Vingegaard war der stärkste Fahrer einer großen Ausreißergruppe beim Kletterspektakel in den Dolomiten. Derek Gee-West (Lidl-Trek) wird Zweiter, dahinter hat Vingegaard seine Rivalen um Felix Gall unter Kontrolle.

Vismas Plan geht auf: Kuss triumphiert auf Königsetappe

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Der Däne erreichte damit eines seiner Ziele vor der Etappe: "Wenn Kuss die Etappe gewinnt und Davide (Piganzoli) ins Weiße Trikot fährt, dann wäre es perfekt", sagte der Gesamtführende am Start der 151 Kilometer langen Etappe von Feltre nach Alleghe.
Das zweite Teilziel wurde nicht erreicht. Piganzoli wurde Achter mit 1:11 Minuten Rückstand auf seinen Teamkollegen Kuss, Afonso Eulálio (Bahrain Victorious) behielt als 16. mit 2:25 Minuten Rückstand die Führung in der Wertung des besten Jungprofis.
Vingegaard verlegte sich seinerseits auf die Kontrolle seiner Konkurrenten Gall und Jai Hindley (Red Bull-Bora-hansgrohe) und verzichtete auf eine weitere Attacke. Hinter Kuss und Gee-West (13 Sekunden Rückstand) erreichte noch Giulio Ciccone (Lidl-Trek/36 Sekunden Rückstand) als Dritter das Ziel, der über den vorletzten Berg aus einer Ausreißergruppe attackierte und zwei Kilometer vor dem Ziel von Kuss eingeholt wurde.
Mit 39 Sekunden Rückstand erreichten dann Gall vor Vingegaard und Hindley das Ziel. Der Australier vom deutschen Red Bull-Team überholte in der Gesamtwertung Thymen Arensman (Netcompany-Ineos) und rückt damit auf Platz drei vor. Vingegaard hat weiter 4:03 Minuten Vorsprung auf den Österreicher Gall. Hindley hat als Dritter 5:04 Minuten Rückstand. Arensman ist 5:33 Minuten zurück. Gee-West verbesserte sich durch seinen Tag in der Ausreißergruppe auf den fünften Platz (6:31 Minuten zurück).
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Highlights: Edelhelfer jubelt auf Königsetappe in den Dolomiten

Quelle: Eurosport

Ciccone holt sich das Bergtrikot

Kuss konnte damit - wie sein Teamkollege Vingegaard am Blockhaus bei diesem Giro - die Grand-Toru-Trilogie beenden. Der Vuelta-Sieger von 2023 gewann nun eine Etappe bei jeder der drei Landesrundfahrten.
"Ich habe davon immer geträumt", sagte Kuss, "aber in jedem Jahr, in dem es nicht geklappt hat, dachte ich, dass es immer schwieriger wird. Es ist unglaublich."
Ciccone, der unterwegs in der Ausreißergruppe vier von fünf Bergpreisen gewann, nahm Vingegaard die Führung in der Bergwertung ab und hat dank des dritten Ranges im Etappenziel nun 57 Punkte Vorsprung auf den Dänen.
Das Maglia Ciclamino gewann Paul Magnier (Soudal Quick-Step), wenn er die kommenden beiden Etappen beendet, ohne eigenes Zutun. Jhonatan Narváez (UAE Emirates-XRG) gab in der Anfangsphase der Etappe auf. Damit ist der junge Franzose rechnerisch uneinholbar.
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Aldag analysiert Beef zwischen Ciccone und Rubio: "Payback-Time"

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Am Samstag steht noch eine weitere schwere Bergetappe auf dem Programm, über 200 Kilometer geht es von Gemona del Friuli hoch nach Piancavallo. Der Aufstieg in den Wintersportort, ein Berg der ersten Kategorie, muss dabei gleich zweimal bewältigt werden: Einmal gut 40 Kilometer vor dem Ziel, dann noch einmal bei der Bergankunft. Am Sonntag endet die Italien-Rundfahrt in Rom mit einer sprinterfreundlichen Ankunft.
(mit SID und radsport-news.com)
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Vingegaard wünscht Teamkollegen Etappensieg: "Wäre perfekt"

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