Wout van Aert zieht Fazit für 2025: Trotz zu vieler Höhen und Tiefen eine "schöne und durchaus erfreuliche Saison"

Für Wout van Aert neigt sich die Saison dem Ende zu. In Kanada bestreitet der 30-Jährige am Freitag und Sonntag zwei Rennen, ein Wochenende später steht der Super 8 Classic in seiner belgischen Heimat auf dem Plan - und danach ein wohlverdienter Urlaub. Vor dem Grand Prix de Quebec blickte der Allrounder nun auf sein Radsportjahr 2025 zurück und zog ein durchwachsenes, aber positives Fazit.

Highlights: Schlussetappe gipfelt in Showdown der Superstars

Quelle: Eurosport

"Es gab einfach zu viele Höhen und Tiefen", sagte van Aert laut "Het Laatste Nieuws" am Donnerstag und erklärte, er habe viel versucht und "etwas zu wenig Erfolg" gehabt. Insbesondere die Frühjahrsklassiker waren für den Belgier nicht zufriedenstellend verlaufen. Es habe Momente gegeben, in denen es für ihn "nicht immer einfach" gewesen sei und in denen er "durchhalten musste".
Nichtsdestotrotz betrachtet van Aert seine Saison als "eine schöne und durchaus erfreuliche", denn die Höhen seien "sehr hoch" gewesen: "Ich habe die Schlussetappe der Tour und die Schotteretappe des Giro gewonnen. Zugegeben eher aufgrund meiner Erfahrung und meiner Charakterstärke als mit wirklich starken Beinen. Das hat mir gezeigt, dass auch das etwas wert ist. Und dass ich unter allen Umständen an mich glauben darf und kann. Es hat mir die Bestätigung gegeben, dass ich noch da bin."
Der Etappensieg beim furiosen Finale der Tour de France, bei dem van Aert sich während der letzten Überfahrt am Anstieg von Montmartre sogar von Dominator Tadej Pogacar lösen konnte, habe ihm "auf jeden Fall viel Selbstvertrauen gegeben", betonte der Profi des Teams Visma-Lease a Bike - und zwar für die Zukunft.
An kurzen, knackigen Anstiegen sei er schon mehrmals von Pogacar und seinem Dauerrivalen Mathieu van der Poel geschlagen worden. "Aber wenn ich gut bin, kann ich mit ihnen mithalten", zeigte sich van Aert zuversichtlich.
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In Kanada bestreitet Wout van Aert zum Saisonende zwei Rennen.

Fotocredit: Getty Images

WM 2026 steht in van Aerts Kalender

Im Vorfeld des Grand Prix de Quebec (Freitag ab 16:50 Uhr live auf Eurosport und discovery+) betonte der Allrounder erneut, dass er nach dem Super 8 Classic definitiv eine Pause einlegen werde.
"Ich könnte hier zwar die Lombardei-Rundfahrt ankündigen, aber das würde niemanden erschrecken. Mein Urlaub ist bereits gebucht, daran wird sich nichts ändern", sagte van Aert mit einem Grinsen.
Wann genau der Belgier im kommenden Winter in die Cyclocross-Saison einsteigen wird, ließ er indes offen. Anders sieht es mit seiner Ankündigung für die WM 2026 in Montreal aus, der van Aert "wieder einen prominenten Platz in meinem Kalender" einräumen wird.
Beim Grand Prix de Montreal am Sonntag (ab 16:00 Uhr live bei Eurosport und discovery+) könnte van Aert möglicherweise schon ein paar Straßen der WM-Strecke auschecken. Diese wird am Samstag offiziell bekannt gegeben.
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Van Aert trumpft in epischem Finale auf - Spektakel fordert Opfer

Quelle: Eurosport


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