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Giro d'Italia: Dylan Gronewegen mit Fehler beim Sprint-Comeback, aber "ohne Angst"
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Publiziert 10/05/2021 um 09:35 GMT+2 Uhr
Dylan Groenewegen ist nach neunmonatiger Sperre wieder da, auch wenn es nicht direkt wieder zum Sieg reichte. Der Niederländer überzeugte als Vierter der 2. Giro-Etappe und verschenkte auf den letzten Metern in Novara sogar ein besseres Ergebnis, als er einen Tritt ausließ und dadurch noch den Italiener Elia Viviani (Cofidis) im Duell um Rang drei an sich vorbeiziehen lassen musste.
Tim Merlier, Dylan Groenewegen - Giro 2021
Fotocredit: Getty Images
"Rang drei hätte mehr Spaß gemacht, aber das war mein Fehler, sonst wäre ich tatsächlich Dritter geworden", sagte er nach dem Rennen.
"Nach neun Monaten Abwesenheit muss ich mit einem vierten Platz zufrieden sein. Aber ich bin ein Siegfahrer und möchte immer mehr, obwohl der vierte Platz in meinem ersten Sprint nicht so schlecht ist", so Groenewegen und blickte schon auf die kommenden Gelegenheiten: "Die Beine sind perfekt, also freue ich mich auf den nächsten Sprint", sagte der 27-Jährige.
Im heftig umkämpften Finale wurde zudem klar, dass Groenewegen nach dem von ihm bei der Polen-Rundfahrt verursachten schweren Sturz, bei dem sich Fabio Jakobsen (Deceuninck - Quick-Step) lebensgefährliche Gesichtsverletzungen zugezogen hatte, auch wieder bereit ist, Risiken auf sich zu nehmen.
"Ich hatte keine Angst. Es war sehr hektisch, aber in diesem Moment bist du in einem Tunnel. Es mag hektisch gewesen sein, aber es war eine Freude, dort zu sein", sagte er.
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"Überragend!" Merlier hat in Novara die schnellsten Beine
Quelle: Eurosport
Auch Jumbo - Visma vertraute auf den etatmäßigen Sprintkapitän, auch wenn das Team mit dem jungen David Dekker einen weiteren schnellen Mann in Italien mit dabei hat.
"Das Team war auch stark, es hat gute Arbeit geleistet. Ich bin zum ersten Mal mit David Dekker und Edoardo Affini hier zusammen", sagte Groenewegen, der von seinen Teamkollegen in eine gute Position gebracht worden war. "Vielleicht hätte ich den Sprint früher beginnen sollen", so der Jumbo-Kapitän, der sich aber die Zeit gibt, wieder in den Rhythmus zu kommen: "Ich muss dieses Gefühl und ich muss dieses Selbstvertrauen wieder haben."
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2021 Giro d'Italia route in full - Details of every stage
Quelle: Eurosport
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