"Rang drei hätte mehr Spaß gemacht, aber das war mein Fehler, sonst wäre ich tatsächlich Dritter geworden", sagte er nach dem Rennen.
"Nach neun Monaten Abwesenheit muss ich mit einem vierten Platz zufrieden sein. Aber ich bin ein Siegfahrer und möchte immer mehr, obwohl der vierte Platz in meinem ersten Sprint nicht so schlecht ist", so Groenewegen und blickte schon auf die kommenden Gelegenheiten: "Die Beine sind perfekt, also freue ich mich auf den nächsten Sprint", sagte der 27-Jährige.
Im heftig umkämpften Finale wurde zudem klar, dass Groenewegen nach dem von ihm bei der Polen-Rundfahrt verursachten schweren Sturz, bei dem sich Fabio Jakobsen (Deceuninck - Quick-Step) lebensgefährliche Gesichtsverletzungen zugezogen hatte, auch wieder bereit ist, Risiken auf sich zu nehmen.
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"Ich hatte keine Angst. Es war sehr hektisch, aber in diesem Moment bist du in einem Tunnel. Es mag hektisch gewesen sein, aber es war eine Freude, dort zu sein", sagte er.

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Auch Jumbo - Visma vertraute auf den etatmäßigen Sprintkapitän, auch wenn das Team mit dem jungen David Dekker einen weiteren schnellen Mann in Italien mit dabei hat.
"Das Team war auch stark, es hat gute Arbeit geleistet. Ich bin zum ersten Mal mit David Dekker und Edoardo Affini hier zusammen", sagte Groenewegen, der von seinen Teamkollegen in eine gute Position gebracht worden war. "Vielleicht hätte ich den Sprint früher beginnen sollen", so der Jumbo-Kapitän, der sich aber die Zeit gibt, wieder in den Rhythmus zu kommen: "Ich muss dieses Gefühl und ich muss dieses Selbstvertrauen wieder haben."
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