In der Dokumentation sprach der Texaner von “Doping mit niedriger Oktanzahl“, ehe er mit systematischem EPO-Missbrauch begonnen habe.

"EPO war ein ganz anderes Level. Die Vorteile für die Leistung waren so groß, dass der Sport von Doping mit niedriger Oktanzahl, das es immer gab, zu diesem Raketentreibstoff mit hoher Oktanzahl ging. Das war die Entscheidung, die wir treffen mussten", so Armstrong, der angab, seit dem Winter 1995 mit dem italienischen Dopingarzt Michele Ferrari (Spitzname "Dottore EPO") zusammen gearbeitet zu haben.

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Lance Armstrong wird Weltmeister in Oslo 1993

Fotocredit: Getty Images

1996 erkrankte er an Hodenkrebs, kehrte nach seiner Heilung zwei Jahre später in den Profiradsport zurück und gewann von 1999 an sieben Mal in Folge die Frankreich-Rundfahrt.

Nach seinem Rücktritt 2005 kündigte er drei Jahre später sein Comeback an und wurde bei der Tour 2009 nochmals Dritter. Im Jahr darauf reichte es nur noch zu Platz 23, im Januar 2011 trat Armstrong endgültig zurück.

Armstrong-Doku mit exklusiven Einblicken

Am 22. Oktober 2012 sperrte ihn die US-Anti-Doping-Agentur USADA lebenslänglich. Alle seine Tour-Siege wurden ihm aberkannt. Wenige Monate später gab er in der Oprah-Winfrey-Show jahrelanges systematisches Doping zu.

In der neuen ESPN-Dokumentation, die in zwei Teilen am 25. Mai und am 1. Juni ausgestrahlt wird, kommen neben Armstrong, auch ehemalige Teamkollegen wie George Hincapie, Freunde und Rivalen sowie Journalisten zu Wort.

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