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Mailand - Sanremo 2025: Mathieu van der Poel schlägt Filippo Ganna und Tadej Pogacar - siebter Monument-Sieg für MVDP
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Update 22/03/2025 um 21:19 GMT+1 Uhr
Mathieu van der Poel (Alpecin-Deceuninck) hat mit Mailand - Sanremo das erste Monument des Radsportjahres 2025 gewonnen. Der Niederländer setzte sich im Zielsprint einer Dreiergruppe von vorne gegen Filippo Ganna (Ineos Grenadiers) und Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) durch. Van der Poel hatte den Klassiker schon 2023 gewonnen. Für sein Team ist es der dritte Triumph in Folge.
Highlights: Van der Poel pariert alle Pogacar-Angriffe und siegt
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Mathieu van der Poel schlug die Hände vors Gesicht und versank dann in den Armen seiner Freundin Roxanne, während Tadej Pogacar auf der Via Roma frustriert davon radelte.
Der niederländische Ex-Weltmeister hat das hochdramatische Duell der Radsport-Giganten gegen den slowenischen Weltmeister 116. Auflage des längsten Klassikers nach 289 km im Sprint auf der Via Roma gewonnen und damit zum zweiten Mal bei Mailand-Sanremo triumphiert.
Für den siegverwöhnten Pogacar bleibt damit ein Karrierewunsch unerreicht - der Primavera-Sieg fehlt ihm weiter.
"Es ist schwer zu glauben, aber ich habe mich am Ende gut gefühlt, nachdem der Beginn mit dem Regen und der Kälte grausam war", sagte der Niederländer, der nach 6:22:53 Stunden auf der Hatz von Pavia nach San Remo siegte.
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Der Zieleinlauf: Van der Poel siegt von vorne weg
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Van der Poel wehrt Pogacar-Angriffe ab
"Tadej hat versucht, mich zu distanzieren, aber ich war stark genug, um dranzubleiben", meinte er: "Am Ende habe ich sie überraschen können."
Pogacar hatte am Poggio-Anstieg kurz vor dem Ziel mehrmals attackiert, konnte aber seinen großen Rivalen nicht abschütteln. Schon im Vorjahr war der 26-Jährige Dritter geworden, davor Fünfter (2022) und Vierter (2023).
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Pogacar attackiert am Poggio - Ganna hat Probleme
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Im Finale wirkte Pogacar nicht so frisch wie gewohnt, der Mann im Regenbogentrikot war zwei Wochen zuvor bei seinem Strade-Bianche-Sieg gestürzt und hatte sich üble Schürfwunden zugezogen.
Ganna schiebt sich noch vor Pogacar
Im Finale auf ebener Strecke war der 30-Jährige dann wie erwartet der Schnellere und siegte wie schon 2023.
Der zweimalige Zeitfahr-Weltmeister Ganna konnte auf der letzten Abfahrt zum Duo aufschließen und schob sich noch zwischen die beiden Topstars.
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Sieger van der Poel: "Der Beginn war fürchterlich"
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Vorjahressieger Jasper Philipsen (Belgien) war nach seinem schweren Sturz beim Eintagesrennen Nokere Koerse am Mittwoch chancenlos.
Van der Poel fehlen noch zwei Monument-Siege
Mit 43 Sekunden Rückstand sicherte sich der Australier Michael Matthews (Jayco-AlUla) aus der Verfolgergruppe heraus Rang vier vor seinem Landsmann Kaden Groves (Alpecin-Deceuninck) sowie den beiden Dänen Magnus Cort (Uno-X Mobility) und Mads Pedersen (Lidl-Trek).
Für van der Poel war es nach drei Siegen bei der Flandern-Rundfahrt und zwei Erfolgen bei Paris-Roubaix der siebte Erfolg bei einem der fünf Radsport-Monumente.
Im Gegensatz zu Pogacar hat er noch nicht bei Lüttich-Bastogne-Lüttich und der Lombardei-Rundfahrt triumphiert.
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Radsport: Mathieu van der Poel (Alpecin-Deceuninck) gewinnt Mailand - Sanremo 2025
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Pogacar forciert an der Cipressa
Auf den ersten rund 200 Kilometern hinunter ans Mittelmeer und die Küste entlang Richtung Westen tat sich das Übliche: nicht viel.
Die obligatorische Ausreißergruppe formierte sich früh, die Teams mit den Favoriten hielten sich über Stunden zurück - seit 1991 hat sich kein Ausreißer den Sieg gesichert.
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Pogacars exklusive Bilanz: "Das sind die Gesetze der Physik"
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Erst auf der Anfahrt zur Cipressa kam reichlich Bewegung ins Rennen, Pogacar machte mit seinem UAE-Team, das Rennen an der Spitze brutal schnell - und attackierte dann rund 24 km vor dem Ziel am neuralgischen Anstieg.
An der Cipressa hatte letztmals 1996 ein Angriff Erfolg, und auch Pogacar kam diesmal nicht alleine weg, van der Poel blieb an seinem Hinterrad, auch Ganna kam mit.
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Pogacar greift an der Cipressa an - van der Poel und Ganna folgen
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Van der Poel: "Das war die richtige Taktik"
Am Poggio versuchte es Pogacar ein ums andere Mal, nur Ganna verlor zeitweise den Anschluss. Van der Poel blieb ruhig und setzte auf einen langen Zielsprint. "Das war die richtige Taktik", sagte er.
Profis aus Deutschland hatten mit der Entscheidung nichts zu tun - Maximilian Schachmann (Soudal Quick-Step) kam auf Rang 33. Deutsche Fahrer hatten in der langen Geschichte der Primavera oft eine Rolle gespielt.
Erik Zabel siegte viermal (1998, 1998, 2000, 2001). Öfter waren nur Eddy Merckx (7) und Constante Girardengo (6) erfolgreich. Zudem triumphierten Rudi Altig (1968), Gerald Ciolek (2013) und John Degenkolb (2015).
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(mit SID)
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Reißverschluss-Probleme? Pogacar muss rechts ran
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Straßenrennen | HerrenPavia → Sanremo / 289 km
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M. van der PoelBeendet
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