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Kampfansage an Mathieu van der Poel: Florian Vermeersch ist überzeugt, "dass ich ihn eines Tages besiegen kann"
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Update 02/03/2026 um 23:19 GMT+1 Uhr
Mit einem überlegenen Solo-Sieg hat Mathieu van der Poel beim Omloop Nieuwsblad die Klassikersaison eröffnet. Doch Florian Vermeersch nahm vom Auftakt die Überzeugung mit, dem Topstar Paroli bieten zu können. Nicht ohne Grund, denn am Molenberg setzte er die vorentscheidende Attacke und als van der Poel später an der Mauer von Geraardsbergen wegzog, bremste den späteren Dritten die Technik aus.
Solo-Sieg bei Omloop-Debüt: Van der Poel lässt sich feiern
Quelle: Eurosport
Die Schaltung des Belgiers klemmte im ungünstigsten Moment und so hatte der 26-Jährige keine Chance, an van der Poel dranzubleiben und ihm vielleicht einen Kampf bis ins Ziel zu liefern.
Am Molenberg zuvor beeindruckte der UAE-Kapitän mit seiner Tempoverschärfung, nur der spätere Sieger van der Poel (Alpecin) und Tim van Dijke (Red Bull) konnten der Attacke folgen. "Ich fahre lieber so, als super defensiv zu fahren, eingeholt zu werden und nicht unter den ersten Zwanzig zu landen", sagte Vermeersch später, als er sich beinahe schon rechtfertigen musste, dass er auch nach der Offensivaktion noch weiter mit van der Poel zusammengearbeitet hatte, um den Abstand zum Feld zu vergrößern. "Vielleicht war es ein wenig naiv. Aber wenn es eine Chance gibt, um den Sieg zu kämpfen, dann muss man das auch machen."
Und auch van der Poel sah das so. "Wenn er nicht das gemacht hätte, was er getan hat, wäre er nicht auf dem Podium. Das vergessen die Leute manchmal."
Vermeersch schlug van der Poel in Roubaix
"Mathieu war der Stärkste", erkannte Vermeersch zwar ohne Umschweife an und ließ auch wenig Zweifel daran aufkommen, dass eine sauber funktionierende Mechanik irgendetwas am Sieger geändert hätte. Dennoch sprach das Selbstvertrauen aus ihm. "Ich glaube, dass ich eines Tages soweit bin und ihn besiegen kann. Mathieu kann einen schlechten Tag haben und ich einen guten."
Dass er den Seriensieger im direkten Duell auf der größten Bühne schlagen kann, bewies Vermeersch schon als Youngster 2021 bei Paris - Roubaix: Damals sicherte er sich im Velodrom vor van der Poel den zweiten Rang hinter Sieger Sonny Colbrelli:
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Paris - Roubaix 2021: Colbrelli schlägt Vermeersch und van der Poel
Quelle: Eurosport
Auf die nächsten Duelle der beiden können die Fans noch im März bei Mailand - Sanremo, der E3 Saxo Classic und In Flanders Fields (wie Gent - Wevelgem nun heißt) freuen - live bei HBO Max.
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Highlights des Klassiker-Auftakts: Stürze und Attacken prägen Omloop
Quelle: Eurosport
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