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Movistar reagiert auf Lazkano-Suspendierung - Ex-Team zeigt sich überrascht über UCI-Vorwürfe gegen ehemaligen Fahrer
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Publiziert 31/10/2025 um 16:39 GMT+1 Uhr
Einen Tag nach der Suspendierung von Oier Lazkano wegen auffälliger Blutwerte hat sein früheres Team Movistar Stellung genommen. Der Rennstall zeigte sich überrascht und betonte, während Lazkanos Zeit im Team keinerlei Hinweise auf Unregelmäßigkeiten festgestellt zu haben. Der 25-Jährige war von 2022 bis 2024 bei Movistar aktiv, ehe er zu Red Bull-Bora-hansgrohe wechselte.
Oier Lazkano wurde wegen biologischer Auffälligkeiten suspendiert
Fotocredit: Getty Images
Nachdem der Radsportweltverband UCI Oier Lazkano (Red Bull-Bora-hansgrohe) wegen Auffälligkeiten in dessen Biologischem Pass suspendiert hatte, hat sich auch dessen vorheriges Team Movistar zu Wort gemeldet. Wie der spanische WorldTour-Rennstall angab, sei man erst am 30. Oktober über die Entscheidung der UCI informiert worden und zeigte sich überrascht darüber.
Der 25-jährige Lazkano stand genau in dem vom Weltverband für die Auffälligkeiten angegebenen Zeitraum - nämlich von 2022 bis Ende 2024 - bei Movistar unter Vertrag und feierte damals auch seine größten Erfolge wie den Spanischen Meistertitel 2023, einen Etappensieg bei der Burgos-Rundfahrt desselben Jahres sowie den Gewinn der Clásica Jaén Anfang 2024.
Zum Saisonende wechselte er zu Red Bull-Bora-hansgrohe, um dort die Klassikerfraktion zu verstärken. Lazkano konnte die hohen Erwartungen jedoch nie erfüllen, nach Paris-Roubaix, bei dem er am 13. April nur Rang 117 belegte, wurde er nicht mehr eingesetzt.
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Die Frage, ob diese Entscheidung in Verbindung zur jetzt erfolgten Suspendierung stand, wollte Red Bull-Bora-hansgrohe "RSN" nicht beantworten. In einem am Donnerstagabend veröffentlichten Statement hieß es lediglich, dass "Oier Lazkano nicht mehr Mitglied unseres Teams sein wird."
Movistar weist Verantwortung zurück
Zudem unterstrich das Team, dass der Klassikerspezialist im erwähnten Zeitraum noch nicht zum Red-Bull-Aufgebot gezählt habe. Movistar wiederum betonte, dass Lazkano in seiner Zeit beim Team bei allen durchgeführten Kontrollen - sowohl durch nationale und internationale Organisationen als auch intern - unauffällig geblieben sei.
"Deshalb war es faktisch unmöglich, von einer solchen Abweichung, die nun Gegenstand des von der UCI eingeleiteten Verfahrens ist, zu wissen oder sie auch nur zu vermuten", hieß es in der Stellungnahme.
Biologischer Pass soll Doping sichtbar machen
Mithilfe des im Jahr 2008 im Radsport eingeführten Biologischen Pass werden über einen längeren Zeitraum Blutwerte von Athleten erfasst und miteinander verglichen, um so eventuelle Abnormalitäten festzustellen.
So lassen sich etwa Anzeichen von Blutdoping, anabolen Steroiden, Testosteron oder Wachstumshormonen feststellen. Welche Art von Auffälligkeiten im Fall Lazkano vorliegt, teilte die UCI nicht mit.
Erneut Ex-Movistar-Profi in Schlagzeilen
Damit steht innerhalb kurzer Zeit ein zweiter früherer Movistar-Profi in den Doping-Schlagzeilen. Am Dienstag hatte die UCI mitgeteilt, dass der Brasilianer Vinicius Rangel, der bis August 2024 für das Team fuhr, wegen wiederholter Verstöße gegen das Meldeprotokoll für 20 Monate gesperrt worden sei.
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