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Olympische Spiele in Paris: Weltmeister Remco Evenepoel kritisiert "Scheiß-Straßen" auf Zeitfahrstrecke
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Publiziert 26/07/2024 um 09:30 GMT+2 Uhr
Während das deutsche Lager noch von einem gut befahrbaren Kurs für das olympische Zeitfahren am Samstag sprach, war das Feedback aus Belgien nach den jüngsten Besichtigungen der Pariser Strecke ein anderes. Zeitfahr-Weltmeister Remco Evenepoel wurde dabei im Interview mit dem Portal "Sporza" am deutlichsten. Die belgische Medaillenhoffnung sprach von "Scheiß-Straßen", die nicht angenehm seien.
Evenepoel nach Zeitfahren in Tränen: "Verstehe ich auch nicht ganz"
Quelle: Eurosport
"Das kann ein Problem sein, wenn man im Finale schwarze Flecken vor den Augen hat“, sagte Evenepoel, der am vergangenen Wochenende sein Debüt bei der Tour de France mit Gesamtrang drei abgeschlossen und dabei das erste Zeitfahren dominiert hatte.
Ähnlich hatte sich zuvor schon Lotte Kopecky im Gespräch mit "VTM News" geäußert: "Es gibt viele Schlaglöcher, was es sehr schwierig macht, eine gute Linie zu finden. Das macht es schwierig, gut in der Position zu bleiben. Man muss ständig auf der Hut sein."
Kopecky berichtete gleichzeitig, dass sie mit einem positiven Corona-Test aus dem Mitte Juli zu Ende gegangenen Giro d'Italia der Frauen angereist sei. Doch während sie sich deshalb keine Sorgen hinsichtlich einer möglichen Beeinträchtigung ihrer Leistung macht, zeigte sich ihr Landsmann nicht ganz so optimistisch.
“Ich habe den größten Teil des Montags im Bett verbracht, am Dienstag bin ich ein bisschen gefahren, aber das hat sich nicht gut angefühlt. Genau wie am Mittwoch und Donnerstag“, erzählte der 24-Jährige, der dennoch als einer der Top-Favoriten auf Edelmetall ins Rennen gehen wird.
kurze Erholung für Evenepoel
“Es war eine anstrengende letzte Woche bei der Tour. Es ist nicht einfach, sich zu erholen, aber ich habe noch zwei Tage Zeit. Wir werden sehen, ob das ausreichen wird", sagte Evenepoel.
Er sei auf jeden Fall voller Selbstvertrauen aus der Frankreich-Rundfahrt gekommen. Das gebe ihm schon "einen mentalen Vorteil", glaubt Evenepoel - wenn schon die Beine nicht optimal sind.
Schwierig dürfte es auch werden, weil der Kurs nicht so einfach sei, wie viele vermuten. "Auf dem Papier sieht es super flach aus, aber es ist ein falsches Flachstück. Das wird wehtun", erklärte Evenepoel.
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Quelle: Eurosport
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