Olympia 2021: Algerier Azzedine Lagab kontert rassistische Anfeuerung von BDR-Sportdirektor Moster

Der algerische Radprofi Azzedine Lagab hat die rassistischen Anfeuerungsrufe während des olympischen Zeitfahrens am Mittwoch durch BDR-Sportdirektor Patrick Moster gekontert. "Es gibt bei den Olympischen Spielen kein Kamelrennen. Deshalb habe ich mich für den Radsport entschieden. Zumindest war ich in Tokio dabei", schrieb der 34-jährige Lagab bei "Twitter".

Azzadine Lagab

Fotocredit: Eurosport

Vor Arndt waren Lagab und der Eritreer Amanuel Ghebreigzabhier im Kampf gegen die Uhr auf die Strecke gegangen.
Moster entschuldigte sich im Anschluss für seine Äußerungen - allerdings nicht bei Lagab persönlich.
"Das offizielle Statement habe ich gesehen", sagte Lagab dem Magazin "Spiegel": "Es haben sich auch einige Fahrer von dem Verhalten distanziert. Aber eine persönliche Nachricht und Entschuldigung habe ich bisher weder von Moster noch vom deutschen Team erhalten."
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(SID)
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Rassistische Entgleisung von Sportdirektor Moster: "Hol die Kameltreiber!"

Quelle: Eurosport

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