Paris- Roubaix: Tadej Pogacar bezeichnete neutrales Ersatzrad als "Schubkarre" - Shimano-Mechaniker reagiert auf Kritik

Die 123. Austragung von Paris - Roubaix wurde von zahlreichen Defekten der Superstars geprägt. Auch Tadej Pogacar war mehrfach betroffen und musste sogar auf das Rad des neutralen Materialwagens von Shimano zurückgreifen. Nach dem Rennen zeigte er sich mit dem zur Verfügung gestellten Material unzufrieden. Das ließ der Chefmechaniker Kevin Poret nicht auf sich sitzen und reagierte.

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Quelle: Eurosport

"Es hat sich sehr unangenehm angefühlt", sagte Pogacar nach seinem zweiten Platz im Velodrom von Roubaix gegenüber "Het Laatste Nieuws". Die Sattelhöhe hat nicht gepasst, und die Laufräder waren für die Kopfsteinpflasterpassagen auch nicht geeignet." Gegenüber slowenischen Medien nannte er das Leihrad sogar eine "Schubkarre".
Das hörte man bei Shimano naturgemäß nicht gerne. Poret verteidigte die Ausstattung des Weltmeisters, der ihm das Rad sogar persönlich aushändigte. "Er hatte nicht nur einen Platten, sondern wahrscheinlich auch ein anderes mechanisches Problem", sagte er gegenüber "Ouest France". "Ich habe ihm ein passendes Rad gegeben."
"Alle unsere Räder werden sorgfältig vorbereitet", erklärte der Franzose. "Sie sind mit anpassbaren Sattelstützen ausgestattet und wir haben eine Liste mit allen wichtigen Spezifikationen der Fahrer."

Shimano-Chefmechaniker: "Haben Vertrauen in unser Material"

Das Hauptaugenmerk liege auf der Geschwindigkeit beim Radwechsel, betonte Poret: "Ich habe nicht gezögert, ihm das Beste zu geben, und er konnte sehr schnell wieder auf die Straße. Wir haben kein Wort gewechselt. Die Reparatur ging schnell, und das ist für uns das Wichtigste; wir haben unseren Job gemacht. Ob Weltmeister oder jemand anderes, es ist immer dasselbe: Wir sind da, um den Fahrer mit einem Problem wieder aufs Rad zu bringen. Wir haben Vertrauen in unser Material.”
Pogacar kam nach jedem Defekt schnell wieder an die Spitzengruppe heran. Auch der spätere SIeger Wout van Aert musste sich nach einem Reifenschaden zurückkämpfen. Im Zielsprint war der Belgier klar der Stärkere.
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Episches Duell im Velodrom: Van Aert schlägt Pogacar im Sprint

Quelle: Eurosport

Für den Slowenen war es das zweite Mal innerhalb von zwölf Monaten, dass er den Service des neutralen Materialwagens in Anspruch nehmen musste. . Auch auf diese Situation wies Poret noch einmal hin: "Als er auf der 11. Etappe der Tour de France vergangenes Jahr stürzte, halfen wir ihm mit seiner Kette, bevor sein Teamwagen da sein konnte."
Damals warteten die Konkurrenten im Finale auf den Mann im Gelben Trikot - bei einem Monument wie Paris - Roubaix konnte Pogacar nicht auf so viel Barmherzigkeit hoffen.
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Quelle: Eurosport


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