Fotofinish der Topfavoriten: Vingegaard kocht Pogacar ab
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Die 11. Etappe der Tour de France führte durch das Zentralmassiv. Pogacar startete im Gelben Trikot mal wieder eine lange Attacke, Jonas Vingegaard, Remco Evenepoel und Primoz Roglic verfolgten den Slowenen.
Und dem Dänen gelang tatsächlich das scheinbar Unmögliche: Er holte den Dominator ein. Gemeinsam fuhren sie zum Ziel in Le Lioran, fuhren einen fast endlosen Bergaufsprint - und Vingegaard gewann.
Es war das einzige Mal in dieser Saison, dass eine Solo-Flucht von Pogacar neutralisiert werden konnte und ein anderer Fahrer gewann. Ein emotionales Highlight für den Dänen, der sich damit nach seiner schweren Verletzung zurückmeldete.
Highlights: Vingegaard triumphiert bei Top-Duell im Zentralmassiv
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Alle großen Ziele hat Pogacar in diesem Jahr erreicht, oft konnte er sich den Moment seines Angriffs sogar aussuchen. Doch ein paar Mal konnten ihm andere Fahrer ein Schnippchen schlagen - die Übersicht:
Pogacar vs. The World - die Niederlagen des Dominators
Neben Paris - Roubaix ist Mailand - Sanremo das einzige Monument, das Pogacar noch nicht gewinnen konnte. Zum vierten Mal stand er in Mailand am Start, auch 2024 jubelten am Ende andere.
Wieder mal konnte er sich am letzten Anstieg, dem Poggio, nicht entscheidend absetzen. Ein dutzend Fahrer kämpfte auf der Via Roma um den Sieg - und Pogacar wurde "nur" Dritter hinter Jasper Philipsen und Michael Matthews. Der Slowene konnte sein Ergebnis bei "La Primavera" bisher jedes Jahr verbessern - und sie dürfte ganz oben auf seiner Liste für die kommenden Jahre stehen.
Foto-Finish! Philipsen sprintet zum Sieg bei Mailand-Sanremo
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- Katalonien-Rundfahrt, 1. Etappe
Vier Etappen gewann Pogacar bei der Volta Catalunya, in der Gesamtwertung hatte er nach sieben Etappen 3:41 Minuten Vorsprung auf Mikel Landa. Sein Sieg in Nordspanien stand also außer Frage, aber für die erste Etappe hatte sich der Superstar etwas Besonderes überlegt.
Auf dem flachen ersten Teilstück wollte er sich im Sprint direkt das erste Führungstrikot sichern. Der Plan ging fast auf: Pogacar wurde Zweiter, doch Außenseiter Nick Schultz schlug ihm ein Schnippchen auf dem Schlusskilometer:
Pogacar gehen die Meter aus - Bernal stürzt im Finish
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Beim Giro war Pogacars Dominanz kaum zu durchbrechen. Sechs Etappensiege feierte der 26-Jährige, sein Vorsprung im Gesamtklassement betrug am Ende fast zehn Minuten auf Daniel Felipe Martínez.
Doch der angestrebte Sieg direkt zum Auftakt ging Pogacar durch die Lappen: Im Finale der 1. Etappe blieb ihm nur Rang drei hinter Jhonatan Narváez und Maximilian Schachmann in Turin.
Narváez bezwingt Pogacar - Schachmann verpasst Sieg nur knapp
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- Tour de France, 1. Etappe
Auch bei der Tour gelang es Pogacar nicht, einen Start-Ziel-Sieg zu feiern und das Führungstrikot über die ganzen drei Wochen zu tragen. Die Favoriten kamen in Rimini um Sekunden zu spät, um ein Spitzenduo noch einzuholen - das Gelbe Trikot ging an Romain bardet, Pogacar bllieb Rang vier.
Sensations-Coup zum Auftakt: Ausreißer narren das Peloton
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- Zeitfahren bei Giro und Tour
Wenn es einen Bereich im Radsport gibt, in dem Pogacar ansatzweise schlagbar scheint, dann sind es Einzelzeitfahren. Auch in dieser Disziplin zählt der 26-Jährige absolut zu den Weltbesten, aber er ist nicht unumstritten der Beste.
Vier Zeitfahren absolvierte er in dieser Saison, er gewann "nur" zwei - sehr anspruchsvolle bergige Zeitfahren. In den flachen, schnellen Zeitfahren von Tour und Giro wurde er von Evenepoel beziehungsweise Filippo Ganna besiegt. Beides hielt Pogacar nicht vom Erreichen seines größeren Ziels ab: dem Sieg in der Gesamtwertung bei beiden Rundfahrten.
Evenepoel mit Ausrufezeichen im Zeitfahren - Roglic stark
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Pogacar hält nur am Anfang mit: Ganna schnappt sich Tagessieg
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Bei Strade Bianche und Lüttich - Bastogne - Lüttich triumphierte Pogacar direkt aus dem Training heraus überlegen. Doch beim Klassiker in Kanada war er nach seiner "Sommerpause" nicht sofort wieder eine Klasse für sich.
Es gelang ihm nicht, sich mit seiner Attacke am letzten Anstieg zu lösen und so blieb ihm beim Sieg seines Kumpels Michael Matthews "nur" der siebte Rang.
Matthews hat in Québec den längsten Atem - Pogacar geschlagen
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Doch nur zwei Tage später startete Pogacar in Montreal seine herbstliche Siegesserie mit einer seiner gefürchteten Solo-Attacken, wie sie ihn wenig später auch bei der WM und bei den Klassikern in Norditalien zu den nächsten großen Erfolgen führen sollten.
Pogacars aberwitzige Attacke mit Gold belohnt: Die WM-Highlights
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