Tadej Pogacar bei "Pogi Challenge" von Amateur Andrew Feather geschlagen - Superstar verliert bei Event in Slowenien

Es ist eine Meldung, die es dieser Tage gar nicht so häufig gibt: Tadej Pogacar hat ein Rennen nicht gewonnen. Bei der "Pogi Challenge", die der Slowene selber organisierte, setzte sich der britische Amateur Andrew Feather gegen den Weltklassefahrer durch. Zur Wahrheit gehört aber natürlich auch, dass Pogacar den 841 Amateuren auf der 23 Kilometer langen Strecke einen stattlichen Vorsprung gab.

Fünf Lombardei-Siege in Folge: Pogacar dominiert das Herbst-Monument

Quelle: Eurosport

Nach seinem Sieg bei der Lombardei-Rundfahrt, der das unfassbare Jahr 2025 für den vierfachen Tour-Sieger abrundete, stand am Sonntag ein echtes Herzensprojekt auf dem Plan.
Zwischen den slowenischen Orten Komenda und Krvavec, einer alten Trainingsstrecke von Pogacar, durften sich die Amateure bei der sogenannten "Pogi Challenge" daran versuchen, auf 23 Kilometern und über 1189 Höhenmeter mit dem Slowenen mitzuhalten.
Pogacar gab den über 800 Radsportfans einen Vorsprung von ungefähr sieben Minuten und sammelte auf der Strecke einen Fahrer nach dem anderen ein: nur den Briten Andrew Feather nicht.
Die Nettozeit des Slowenen war mit 40:44 Minuten natürlich ein gutes Stück besser als die seines britischen Konkurrenten mit 44:15 Minuten. Dank des Vorsprungs kam Feather aber 3:14 Minuten vor dem Dominator ins Ziel.

Feather sucht Pogacar vergeblich

Der 40-jährige Jurist ist in seiner Heimat kein Unbekannter: Immerhin wurde er viermal nationaler Meister im Bergsteigen. "Ich habe mich ständig umgeschaut, weil ich dachte, er würde irgendwann aufholen, aber das ist er nicht - er hat es nicht geschafft, mich einzuholen", sagte Feather gegenüber "Cycling Weekly".
Er habe beinahe ein schlechtes Gewissen gehabt, das Rennen vor dem Superstar zu beenden. "Alle waren gekommen, um ihn in Aktion zu sehen. Er wollte wahrscheinlich als Erster die Ziellinie überqueren, deshalb hatte ich ein bisschen ein schlechtes Gewissen, dass ich ihm das genommen habe", schmunzelte der Brite.
Damit hat der 40-Jährige etwas geschafft, was in diesem Jahr nicht vielen Konkurrenten des 27-Jährigen vergönnt war. Pogacar sammelte 2025 insgesamt 20 Saisonsiege ein, stand bei allen fünf Monumenten auf dem Podium (und gewann drei davon), wurde Weltmeister und gewann die Tour de France.
Den Sieg bei der "Pogi Challenge" gilt es im kommenden Jahr genauso nachzuholen, wie Erfolge bei Paris-Roubaix und Mailand-Sanremo.

Pogacar schmiedet Pläne für 2026

"Diese beiden Rennen zu gewinnen, ist eine große Herausforderung für mich", sagte Pogacar. Zunächst sei er aber froh, "dass ich ein bisschen nach Hause fahren und mich entspannen kann, bevor nächstes Jahr wieder der ganze Trubel losgeht", so der Slowene.
Damit bleibt Feather 2025 einer der wenigen, die Pogacar besiegen konnten.
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Quelle: Eurosport



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