Die junge Französin aus dem Département Finistère hatte sich den Behörden gestellt, weil der mediale Druck für sie zu groß geworden sei. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Polizei aber auch bereits ihre Identität ermittelt.
Sie habe gegenüber der Gendarmerie erklärt, dass sie "sich schäme und Angst vor den Konsequenzen ihrer Aktion" habe.
Wie die Behörden weiter mitteilten, habe die Zuschauerin eine deutsche Großmutter, die sie mit ihrem Schild "Allez Opi-Omi" habe grüßen wollen. Nach dem Massensturz, bei dem sie auch leicht verletzt worden sei, habe sie die Tragweite nicht sofort realisiert und Zeit benötigt, die Situation zu verdauen.
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Während der Tour-Veranstalter ASO eine ursprüngliche Klage inzwischen zurückgezogen hat, um die Situation zu beruhigen, hat die in der Schweiz angesiedelte internationale Fahrervereinigung der Radprofis CPA eine eigene Klage eingereicht.
Der durch den Sturz zur Tour-Aufgabe gezwungene Spanier Marc Soler soll auch über eine Klage nachdenken, während sein ebenfalls ausgeschiedener deutscher Kollege Jasha Sütterlin davon eher absehen möchte.
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