Zu den Favoriten auf den Gesamtsieg bei der Tour de France 2022 zählen allen voran die beiden Slowenen Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) und Primoz Roglic sowie dessen Teamkollege Jonas Vingegaard (Jumbo-Visma).
Im Gelben Trikot fährt bei der 4. Etappe aber ein anderer Jumbo-Visma-Fahrer. Wout van Aert reiste als Gesamtführender von Dänemark nach Frankreich.
Die Flachetappe führt über 171,5 Kilometer von Dünkirchen durch das Hinterland nach Calais. Aber Achtung: Auf den letzten 25 Kilometern besteht entlang der Küste Windkantengefahr.
Radsport
Nächster Edelhelfer für Pogacar: Yates heuert bei Team Emirates an
UPDATE 20/09/2022 UM 13:13 UHR
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Van Aert gewinnt in Calais!

Er bringt es nach Hause: Im Gelben Trikot darf Wout Van Aert (Jumbo - Visma) über seinen ersten Etappensieg in diesem Jahr jubeln! Dahinter entscheidet Jasper Philipsen (Alpecin - Deceuninck) den Sprint um Rang zwei für sich - und jubelt, als hätte er gewonnen. Da wusste wohl jemand nicht Bescheid...

5 km - Yates und Vingegaard gestellt, Van Aert hat 25 Sekunden

Wout Van Aert ist auf dem Weg zum Solosieg. Er hat 25 Sekunden Vorsprung auf ein inzwischen recht großes Verfolgerfeld mit allen Klassementfahrern und auch einigen Sprintern. Adam Yates und Jonas Vingegaard sind also gestellt. Knapp eine Minute zurück lieg eine kleinere Gruppe um Dylan Groenewegen.

9 km - Van Aert im Solo, doch was passiert dahinter?

Wout Van Aert ist allein auf dem Weg in Richtung Etappensieg im Gelben Trikot. Die Frage ist: Was passiert dahinter? Adam Yates und Jonas Vingegaard könnten hier heute Zeit gegen ihre direkten Gegner herausholen.

11 km - Jumbo - Visma reißt das Peloton in Stücke

Da werden Erinnerungen an Paris-Nizza wach! Jumbo - Visma gibt Vollgas in der Anfahrt zum letzten Bergpreis und knallt dann richtig hoch. Das Feld fliegt auseinander. Oben ist Wout Van Aert allein, dahinter nur Adam Yates und Jonas Vingegaard zu zweit. Und dann kommt schon ein ordentliches Loch zu allen anderen Favoriten!

15 km - Perez hält weiter dagegen

Auf 30 Sekunden ist der Vorsprung des Solisten aus Frankreich gesunken. Doch bisher hält er noch gut dagegen. Er will so weit kommen, wie es irgendwie geht - auch wenn momentan alles auf einen Massensprint hinauszulaufen scheint. Die Straßen sind größtenteils nicht windanfällig genug, als dass es zu Kantensituationen kommen könnte. Zumindest bisher.

24 km - Perez erreicht Küste mit knapper Minute Vorsprung

Anthony Perez hat die Küste erreicht. Er ist gerade rechts abgebogen und hat noch 45 Sekunden Vorsprung aufs Hauptfeld. Jetzt gilt's dort hinten! Windkantengefahr!
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32 km - Positionskämpfe beginnen

Das Hauptfeld gibt Vollgas. Bevor in wenigen Kilometern die Küste erreicht wird, ist die Position an der Spitze für alle Sprinter und Klassementfahrer mit ihren Teams sehr wichtig. Das scheint heute das bislang hektischste Finale der bisherigen Tour de France 2022 zu werden.

45 km - Perez holt sich die rote Startnummer

Nachdem Magnus Cort Nielsen sich auch noch den fünften Bergpreis geholt hat, attackiert jetzt Anthony Perez und setzt sich allein ab. Der Franzose von Cofidis will sich die rote Rückennummer des aggressivsten Fahrers sichern und hängt daher Cort Nielsen ab. Der Däne aber hält auch nicht dagegen - genauso, wie Perez ihm die Bergpreise überlassen hat, überlässt er dem Franzosen jetzt die rote Rückennummer. Das Hauptfeld ist nur noch 1:20 Minuten zurück.

16:26 Uhr: Die letzten 50 km laufen

Wir bewegen uns mit hoher Geschwindigkeit auf die Küste zu. Die letzten 50 km sind erreicht und der Vorsprung von Magnus Cort Nielsen sowie Anthony Perez auf das Hauptfeld beträgt nur noch 1:30 Minuten. Das Peloton wird langsam nervöser, denn sobald wir 25 Kilometer vor Schluss die Küste erreichen und rechts abbiegen, wird es wieder Seitenwind geben.
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66 km - 2:25 Minuten nur noch

Es geht rapide abwärts für die beiden Spitzenreiter: Unter dem Diktat von Trek - Segafredo, Alpecin - Deceuninck und Lotto Soudal ist das Polster des Duos jetzt bereits auf 2:25 Minuten zusammengeschmolzen. Unterwegs hat Cort Nielsen aber auch den vierten Bergpreis des Tages noch eingesammelt - macht zehn insgesamt.
Übrigens: Innerhalb von kürzester Zeit hatten eben mehrere Hauptdarsteller im Peloton Defekt - Aleksandr Vlasov (Bora - hansgrohe), Mads Pedersen (Trek - Segafredo) und Reinardt Janse van Rensburg (Lotto Soudal) - alle drei sind aber schnell wieder zurück auf dem Rad und im Konvoi gewesen.

74 km - Cort Nielsen, zum Neunten.

Die dritte Bergwertung des Tages ist passiert - und wieder ist Magnus Cort Nielsen als erstes über den Strich gerollt, weil Perez erneut nicht dagegengehalten hat. Das Hauptfeld hat den Rückstand nun aber schon auf 4:25 Minuten verringert.
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80 km - Das Hauptfeld beschleunigt

Lange Zeit sind wir jetzt mit knapp 7 Minuten zwischen Spitze und Hauptfeld durch Frankreich gerollt. Jetzt aber ziehen Trek - Segafredo, Alpecin - Deceuninck und Lotto Soudal das Tempo an und verringern wieder auf unter sechs Minuten.

100 km - Rekord für Cort Nielsen!

Magnus Cort Nielsen (EF Education - EasyPost) holt sich auch den achten Bergpreis dieser Frankreich-Rundfahrt, indem er an der Cote de Remilly-Wirquin seinen Begleiter Anthony Perez (Cofidis) erneut hinter sich lässt. Diesmal hält der Franzose noch nicht mal dagegen. Damit hat weiterhin nur der Däne Bergpunkte auf dem Konto, jetzt deren 8. Das Besondere: Noch nie hat ein Fahrer acht Bergwertungen bei einer Tour hintereinander gewonnen!

108 km - Jakobsen vor Van Aert am Zwischensprint

Das Hauptfeld erreicht sieben Minuten nach der Spitze den Zwischensprint in Lumbres - und Fabio Jakobsen gibt dort am meisten Gas. Er holt den dritten Platz vor Wout Van Aert, seinem Teamkollege Michael Morkov und Peter Sagan sowie Christophe Laporte und Caleb Ewan. Wirklich aus dem Sattel gegangen sind aber nur Jakobsen, Van Aert, Morkov und Sagan.

117 km - Zurück zum 6-Minuten-Loch

Nach der kurzzeitigen Unruhe rund um Cassel hat das Hauptfeld jetzt wieder das Kaffeefahrt-Tempo angeschlagen und den Abstand zur Spitze nochmal aufgehen lassen. Knapp sechs Minuten stehen jetzt für Cort Nielsen und Perez wieder auf der Uhr.
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128 km - Es rollt wieder zusammen

Unter den Favoriten hat sich keiner eine Blöße gegeben im Wind - und auch wenn zwei Gruppen abgehängt worden sind, so nimmt das Hauptfeld jetzt raus - und so rollen die Gruppen alle wieder zusammen. Einen Effekt hatte die Tempojagd aber trotzdem: Der Abstand zu Cort Nielsen und Perez ist runter auf 3:35 Minuten.

Windkanten-Alarm erklärt: So hängt man die Gegner erfolgreich ab

134 km - Windkante!

Jetzt geht plötzlich die Post ab im Hauptfeld! Hin zum Bergpreis hat Quick-Step Alpha Vinyl Vollgas gegeben und den Rückstand zur Spitze um knapp zwei Minuten verringert. Doch die Belgier ließen auch über die Kuppe nicht locker und knallten mit Vollgas die Abfahrt hinunter - warum? Weil nach der Abfahrt plötzlich Seitenwind auf der Straße steht! Sofort bilden sich Windstaffeln und das Feld wird geteilt!
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141 km - Cort Nielsen holt Bergpunkt Nr. 7

Über Kopfsteinpflaster geht's zur Bergwertung im durch den Motocross-Sport bekannten Ort Cassel. Perez beschleunigt zuerst, doch Cort Nielsen fängt ihn ab und zieht dann souverän zum Gewinn des Bergpreises durch. Der Däne hat jetzt sieben Bergpunkte auf dem Konto und wir das Bergtrikot damit zumindest bis zum Donnerstag tragen. Heute und morgen ist er nicht mehr einholbar.

145 km - Das Peloton legt ein Zähnchen zu

Eine echte Verfolgungsjagd hat noch nicht begonnen, aber immerhin hat das Hauptfeld jetzt nach rund 25 Kilometern angefangen, sich zu organisieren und den Abstand zur Spitze wieder leicht zu verringern. Nachdem der Abstand auf über 6:30 Minuten angewachsen war, liegt er jetzt bei 6:15 Minuten.

Experten-Tipp: Auf diese Fahrer setzen Voigt, McEwen, Durand & Co.!

156 km zu fahren: 5:30 Minuten fürs Ausreißerduo

Der Etappenbeginn läuft ähnlich, wie am Sonntag: Das Peloton bummelt und der Vorsprung der beiden Ausreißer wächst schnell an. Nach 15 Rennkilometern stehen inzwischen mehr als fünfeinhalb Minuten auf der Schiefertafel. Übrigens: Schon nach 30 Kilometern wartet der erste Bergpreis. Wenn Magnus Cort Nielsen den gewinnt, hat er das Bergtrikot bis Donnerstag sicher.

13:30 Uhr: Start frei - und wieder Cort Nielsen!

Die 4. Etappe läuft. Wir haben Kilometer 0 passiert, und sofort attackiert wieder der Mann, der auch am Samstag und Sonntag vorne fuhr: Magnus Cort Nielsen (EF Education - EasyPost) will offensichtlich auch heute sehr aktiv sein Bergtrikot verteidigen. Allerdings ist der Däne heute nicht allein: Anthony Perez (Cofidis) ist mit ihm gemeinsam losgefahren.

Liveticker Tour de France, 4. Etappe: Gedenken an Opfer von Kopenhagen

Bevor das Feld losrollt, gedenken die Fahrer, Verantwortlichen und Fans den Opfern der Schießerei im Kopenhagener Einkaufszentrum, die dänischen Fahrer sind dabei ganz vorne im Peloton. Dann beginnt die lange neutralisierte Phase bis zum eigentlichen Start, bei strahlendem Sonnenschein rollt man sich nun knapp sieben Kilometer ein.

In Gedanken noch in Dänemark: Peloton gedenkt Opfern der Schießerei von Kopenhagen

4. Tour-Etappe live: Sechs Bergwertungen in Nordfrankreich

Die Côte de Cassel (4. Kategorie) empfängt die Fahrer nach 30,7 Kilometer als kurzer Stich über Kopfsteinpflaster, es folgen die Anstiege zur Côte de Remilly-Wirquin (4. Kategoeie), Côte de Nielles-lès-Bléquin (4. Kategorie), Côte de Harlettes (4. Kategorie), Côte du Ventus (4. Kategorie) und zum Cap Blanc-Nez (4. Kategorie), der als letzte Bergwertung 10,8 Kilometer vor dem Ziel auf 900 Meter immerhin eine durchschnittliche Steigung von 7,5 Prozent aufweist.
Knapp drei Minuten werden die Fahrer sich dort am Anschlag befinden und manchem Sprinter könnte diese Rampe zum Verhängnis werden.
Die Straßen in der Region gelten zudem als schmal und wellig, was erneut viel Hektik mit sich bringt. Gleich sechs giftige Bergwertungen stehen im Tagesprofil:
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INFO - Herzlich Willkommen!

Die 109. Tour de France findet heute nach dem Ruhetag ihren Auftakt in Frankreich. Nach der Übersetzung von Dänemark nach Frankreich steht eine weitere Flachetappe an. Die 4. Etappe führt über 171,5 Kilometer von Dünkirchen durch das Hinterland nach Calais. Die letzten 25 Kilometer führen an der Küste entlang. Hier besteht Windkantengefahr. Ansonsten deutet aber alles auf einen Massensprint hin.
Nach dem nördlichsten Grand Départ der Tour-Geschichte geht es heute in der am weitesten nördlich gelegenen Etappenstadt Frankreichs weiter. Dünkirchen hat den drittgrößten Hafen des Landes und ist in jedem Jahr Ziel der Vier Tage von Dünkirchen - die eigentlich sechs Tage lang dauern und durch die viele Fahrer die Straßen hier bestens kennen.
Los geht es hier im Liveticker ab 13:15 Uhr!
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Tour-Strecke, 4. Etappe: Sechs Bergwertungen an der Küste

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