Zu den Favoriten auf den Gesamtsieg bei der Tour de France 2022 zählen allen voran die beiden Slowenen Pogacar (UAE Team Emirates) und Roglic sowie dessen Teamkollege Jonas Vingegaard (Jumbo-Visma).
Im Gelben Trikot fährt auf der 5. Etappe aber ein anderer Jumbo-Visma-Fahrer. Die dritte Speerspitze des Teams Jumbo-Visma verteidigte das Gelbe Trikot auch auf dem ersten Tagesabschnitt in Frankreich mit einem sensationelle Solo-Ritt am Dienstag nach Calais.
Die heuige Flachetappe führt über 153,7km von Lille nach Arenberg. Dabei geht es über elf Kopfsteinpflastersektoren, die teilweise auch von Paris-Roubaix bekannt sind.
Radsport
Nächster Edelhelfer für Pogacar: Yates heuert bei Team Emirates an
UPDATE 20/09/2022 UM 13:13 UHR
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Clarke siegt!

Die Ausreißer sind völlig am Ende im Etappenziel. Powless' Angriff verpufft, er wird 500 Meter vor Schluss überspurtet. Dann schiebt sich Boasson Hagen vor, doch van der Hoorn übetrumpft ihn und sieht lange wie der Sieger aus - doch auf den allerletzten Metern schiebt Simon Clarke sein Vorderrad noch vorbei!
Mit 51 Sekunden Rückstand kommen Stuyven und Pogacar auf die Plätze sechs und sieben, doch der Zeitgewinn aufs Verfolgerfeld mit Vingegaard, Vlasov, Thomas, Yates, Quintana, Mas, Uran und Co. ist nur 13 Sekunden dahinter. Die großen Verlierer des Tages sind Roglic, der mehr als zwei Minuten verliert, und O'Connor mit noch viel, viel mehr Rückstand.

1 km - Powless attackiert!

Neilson Powless überrascht seine drei Begleiter und lässt sie knapp einen Kilometer vor Schluss stehen.

2 km - Pogacar muss Stuyven danken

Tadej Pogacar wirkt jetzt angeknockt. Er muss froh sein, dass er Jasper Stuyven bei sich hat und der Belgier auch fleißig Vollgas fährt, weil er noch auf den Tagessieg hofft. Denn der Slowene selbst kann kaum mehr führen. Das Verfolgerfeld ist nur noch 25 Sekunden zurück.

5 km - Cort Nielsen verliert den Anschluss

Magnus Cort Nielsen verliert auf dem letzten Kopfsteinpflaster-Sektor den Anschluss an die Spitze. Derweil beträgt der Rückstand der Vingegaard-Gruppe auf Pogacar und Stuyven nur noch 35 Sekunden.
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9 km - Der Trend kippt

Bisher haben Stuyven und Pogacar ihren Vorsprung gegenüber des großen Verfolgerfeldes ausgebaut. Doch jetzt kippt der Trend und Ineos Grenadiers sowie Jumbo - Visma verkürzen den Abstand wieder etwas. Geht das doch noch gut für Vingegaard und Thomas sowie Yates?

15 km - Die Lücken gehen auf

Während Pogacar und Stuyven immer näher an die Ausreißer des Tages heranrücken, gehen hinter ihnen die Lücken auf. Die Gruppe um Vingegaard und das Ineos-Duo Thomas und Yates liegt mehr als eine Minute hinter dem Tour-Titelverteidiger. Roglic fehlt eine weitere Minute und O'Connor nochmal eine Minute mehr.
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19 km - Stuyven und Pogacar attackieren

Jasper Stuyven (Trek - Segafredo) attackiert auf dem Kopfsteinpflaster von Sektor 3 - und sofort springt Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) mit ihm mit! Das Duo setzt sich sofort ab! Pogacar wird heute das Gelbe Trikot an sich reißen - ein Wahnsinns-Auftritt des Slowenen!

23 km - Fünf Spitzenreiter nur noch - die Rennsituation

Fünf Spitzenreiter haben wir noch: Cort Nielsen, Powless, Boasson Hagen, Clarke und van der Hoorn. Das Quartett ist noch 1:05 Minuten vor dem ersten Favoritenfeld um Tadej Pogacar, Aleksandr Vlasov, Jakob Fuglsang, Nairo Quintana und rund 25 Mann - darunter auch Nils Politt und Max Schachmann.
1:50 Minuten zurück liegt eine Gruppe mit Jonas Vingegaard und Wout Van Aert sowie Geraint Thomas und Adam Yates - und erst bei etwa 2:30 Minuten fahren Primoz Roglic mit Tiesj Benoot und Nathan Van Hooydonck.

30 km - Katastrophe für Jumbo - Visma: Roglic am Boden

Jetzt wird es endgültig ein schwarzer Tag für Jumbo - Visma: Am Ausgang eines Kreisverkehrs liegt ein Strohballen halb auf der Straße. Stefan Küng bleibt mit dem Pedal daran hängen und reißt ihn dadurch noch weiter auf die Straße. Caleb Ewan kann nicht ausweichen und überschlägt sich - und mit ihm geht auch Primoz Roglic zu Boden! Es dauert lange, bis der Slowene weiterfährt!

Strohballen sorgt für Crash: Ewan stürzt, Roglic büßt alle Chancen ein

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36 km - Defekt und Chaos bei Vingegaard

Jonas Vingegaard hat Defekt und tauscht sofort sein Rad mit Nathan van Hooydonck. Das ist aber viel zu groß für ihn. Als dann die erste abgehängte Gruppe mit weiteren Teamkollegen zu ihm kommt, nimmt er die Maschine von Steven Kruijswijk, doch dann ist auch das Teamauto da und er steigt nochmal um - auf seine eigene Ersatz-Maschine! Riesen-Chaos! Das hat Zeit gekostet!

Riesenchaos! Vingegaard wechselt dreimal das Rad

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38 km - O'Connor verliert heute mehrere Minuten

Der Rückstand von Ben O'Connor wächst. Immer wieder wird der Australier ausgebremst, weil er auf dem Pflaster auf Teamfahrzeuge trifft - und da ist im Staub kaum ein Durchkommen. Bitterer Tag für den Vorjahresvierten! Er hat jetzt schon 1:50 Minuten Rückstand!

42 km - Sextett noch immer vorne

Nach Sektor 7 haben die sechs Spitzenreiter noch immer etwas mehr als zwei Minuten Vorsprung - und sind auch immer noch zu sechst. Im Hauptfeld gibt jetzt Ineos Grenadiers das Tempo vor, mit Geraint Thomas an zweiter Stelle. Doch direkt hinter ihm sitzt Tadej Pogacar und auch Bora - hansgrohe ist mit Nils Politt und Aleksandr Vlasov ganz vorne zu sehen.

48 km - O'Connor im Hintertreffen

Ben O'Connor (Ag2r Citroen), der Tour-Vierte des vergangenen Jahres hatte Defekt und wird jetzt von einigen Teamkollegen wieder in Richtung Hauptfeld zurückgebracht. Sein Rückstand beträgt allerdings schon mehr als eine Minute! Das wird eine richtig schwere Aufgabe!
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50 km - Asgreen-Quintett wieder gestellt

Die Gruppe mit Asgreen ist nicht weit gekommen und wurde wieder gestellt. Doch so langsam wird's ernst im Hauptfeld. Wer die Etappe gewinnen will, muss langsam etwas machen. Denn die Spitzenreiter haben noch immer 2:55 Minuten!

54 km - Sektor 10: Quick-Step attackiert

3:10 Minuten stehen noch auf der Uhr zwischen den sechs Ausreißern und dem Hauptfeld. Doch da geht jetzt die Post ab! Quick-Step Alpha Vinyl gibt Vollgas mit Kasper Asgreen an der Spitze! Vier Mann sind sofort dabei: Mathieu van der Poel, Mads Pedersen und Alberto Bettiol sowie ein zweiter Quick-Step-Mann.
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65 km - Quick-Step holt Duo zurück

Die sechs Spitzenreiter haben immer noch 3:18 Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld, das nun Bauer und Pedersen wieder eingesammelt hat. Das Duo hat eingesehen, dass dieser Vorstoß relativ sinnlos war.

72 km - Pedersen und Bauer attackieren

Der erste Sektor ist Geschichte und man muss festhalten: Die Slowenen Tadej Pogacar und Primoz Roglic sind ganz, ganz vorne unterwegs gewesen - starker Auftritt. Nach dem Kopfsteinpflaster attackieren jetzt Mads Pedersen (Trek - Segafredo) und Jack Bauer (BikeExchange - Jayco) aus dem Hauptfeld, um sich auf den Weg zu machen und die 3-Minuten-Lücke zur Spitze zu schließen.
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77 km - Das Kopfsteinpflaster ruft!

Unsere sechs Spitzenreiter erreichen Sektor 11 bei Villers-au-Tertre und damit den ersten Kopfsteinpflaster-Abschnitt. Das Hauptfeld liegt noch 3:35 Minuten zurück, rauscht aber jetzt mit Hochgeschwindigkeit durch die Prärie. Die Positionskämpfe laufen auf Hochtouren - und Van Aert sitzt weit hinten und scheint noch nicht wieder ganz fit zu sein.

87 km - Gelb zurück im Peloton

Es hat eine ganze Weile gedauert, weil das Hauptfeld so kurz vor den ersten Kopfsteinpflaster-Sektoren natürlich nicht mehr das Tempo drosselt. Doch nach etwas mehr als zehn Kilometern haben Van Aert und Kruisjwijk den Anschluss ans Hauptfed jetzt endlich wieder hergestellt.
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98 km - Van Aert am Boden

Sturz vom Gelben Trikot! Wout Van Aert ist zu Boden gegangen, weil er sich mit Teamkollege Steven Kruijswijk verhakt hat, als vor ihnen im Peloton ausgangs eines Kreisverkehrs gebremst wurde. Beide sind schnell wieder auf dem Rad und jagen jetzt dem Hauptfeld hinterher. Das liegt momentan rund 3:30 Minten hinter den sechs Spitzenreitern.

Gelb geht zu Boden! Van Aert stürzt mit Teamkollege Kruijswijk

117 km - Zwischensprint: Jakobsen klaut Van Aert einen Punkt

2:40 Minuten hinter den sechs Spitzenreitern sprinten Fabio Jakobsen und Wout Van Aert um Platz sieben am Zwischensprint. Jakobsen gewinnt, macht damit aber nur ein einziges Pünktchen gegen den Belgier im Kampf um Grün gut, weil der eben Achter wird.
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124 km - 2:45 Minuten für das Sextett

Die sechs Spitzenreiter bauen ihren Vorsprung langsam, aber kontinuierlich aus. Doch das ist alles andere als leicht, denn im Hauptfeld wird durchaus auch schon ein ordentliches Tempo angeschlagen.

135 km - Ausreißer-Trios schließen sich zusammen

Aus den zwei Trios vor dem Hauptfeld ist nun ein Sextett geworden. Cort Nielsen, Powless, Clarke, Gougeard, Boasson Hagen und van der Hoorn haben etwas mehr als eine Minute Vorsprung aufs Hauptfeld.

142 km - Walscheid geht zu Boden

Wir sind noch längst nicht am ersten Kopfsteinpflaster-Sektor angekommen, doch die ersten Stürze haben wir bereits gesehen. Jetzt geht Max Walscheid (Cofidis) mitten im Feld ganz komisch zu Boden. Es sieht aus, als ob es ihm plötzlich den Lenker aus der Hand schlägt. Doch danach ist zu sehen, dass sein Vorderrad gebrochen ist. Er wartet auf Ersatz und fährt dann sofort weiter.

Felgenbruch! Walscheid stürzt schon weit vorm Kopfsteinpflaster

145 km - Verfolger-Trio bildet sich

Das Spitzen-Trio um Cort Nielsen hat knapp 20 Sekunden Vorsprung, und jetzt löst sich noch ein weiteres Trio aus dem Hauptfeld: Neilson Powless (EF Education - EasyPost), Simon Clarke (Israel - Premier Tech) und Alexis Gougeard (B&B Hotels - KTM).
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14:05 Uhr - Degenkolb voller Vorfreude

Vor dem Start hat Bernhard Eisel für uns mit John Degenkolb (Team DSM) gesprochen. Der Roubaix-Sieger von 2015 ist heute besonders heiß - immerhin geht es auch über den Kopfsteinpflaster-Sektor, der nach ihm benannt wurde. Hier ist das Interview:

"Viele haben heute Angst" - Degenkolb freut sich auf sein Pflasterstück

153 km zu fahren - Interessantes Trio

Magnus Cort Nielsen (EF Education - EasyPost), Taco van der Hoorn (Intermarché - Wanty - Gobert) und Edvald Boasson Hagen (TotalEnergies) haben sich sofort nach dem Start abgesetzt. Allerdings lässt das Hauptfeld, im Gegensatz zu den letzten Tagen, nicht sofort locker. Das Trio hat erstmal nur fünf Sekunden.

14:00 Uhr - Start frei!

Das Rennen läuft! Und es ist kaum zu glauben, aber: Magnus Cort Nielsen (EF Education - EasyPost) gehört schon wieder zu den ersten drei Angreifern des Tages!

13:45 Uhr - 11 Sektoren und 19,4 Kilometer Kopfsteinpflaster

Nur 153,7 Kilometer lang ist diese 5. Etappe heute. Doch unterwegs stehen elf Pflaster-Sektoren an - darunter auch jener, der John Degenkolb gewidmet wurde: Das sind die elf Kopfsteinpflaster-Sektoren der 5. Etappe

13:35 Uhr - Das Peloton rollt

Wir haben uns in Bewegung gesetzt. Doch zunächst geht es für mehr als zehn Kilometer neutralisiert durch Lille nach Roubaix. Erst um 14:00 Uhr soll dort dann der scharfe Start erfolgen.

Tour de France - 5. Etappe ab 13:35 Uhr live im Ticker

Herzlich willkommen im Liveticker zur 5. Etappe bei der 109. Tour de France. Heute geht es aufs berüchtigte Kopfsteinpflaster in der 'Hölle des Nordens'. Die 5. Etappe ist seit der Streckenpräsentation der Frankreich-Rundfahrt im vergangenen Oktober in aller Munde und könnte die ersten großen Abstände zwischen Klassementfahrern provozieren. Wir verfolgen das 153,7 Kilometer lange Teilstück vom Start weg live hier im Ticker - also ab 13:35 Uhr!
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