Tour de France 2024 - Drama um Primoz Roglic! Zweiter Sturz in zwei Tagen, das Tour-Aus droht für den Red-Bull-Kapitän

Rund zwölf Kilometer vor dem Ziel der 12. Etappe, am Ortsausgang von La Sauevetat-sur-Lède ist der Traum vom Tour-de-France-Sieg für Primoz Roglic und das Team Red Bull-Bora-hansgrohe geplatzt. Als der Kasache Alexey Lutsenko an einem Fahrbahnteiler hängenblieb und stürzte, konnte Roglic nicht mehr ausweichen und ging per Salto zu Boden. Bis ins Ziel verlor er 2:27 Minuten zur Konkurrenz.

Der Roglic-Sturz in der Analyse: "Das war einfach Pech"

Quelle: Eurosport

Auf den sechsten Rang der Gesamtwertung ist Primoz Roglic (Red Bull-Bora-hansgrohe) durch seinen Sturz im Finale der 12. Etappe bei der Tour de France 2024 abgerutscht, nachdem er den Zielstrich mit zerrissenem Trikot und blutender rechter Schulter im Kreis seiner Teamkollegen erreicht hatte.
4:42 Minuten fehlen dem 34-Jährigen nun zum Gelben Trikot von Tadej Pogacar (UAE Team Emirates) und 3:28 Minuten zum Podium.
Das aber war im Ziel nicht die größte Sorge des deutschen WorldTour-Rennstalls. Denn wie Sportdirektor Rolf Aldag betonte, musste man zunächst abwarten, wie die 111. Frankreich-Rundfahrt für seinen Kapitän überhaupt weitergehen kann.
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Aldag nach Roglic-Sturz: "Man kann niemand einen Vorwurf machen"

Quelle: Eurosport

"Seine Gesundheit hat gerade oberste Priorität", sagte Aldag am Mannschaftsbus zur versammelten Medienschar. "Wir haben ein sehr gutes medizinisches Team. Wenn wir wissen, ob er weitermachen kann, überlegen wir uns den Plan für den weiteren Tour-Verlauf."
Die Art und Weise wie Roglic und seine Teamkollegen Bob Jungels, Marco Haller, Matteo Sobrero, Danny van Poppel und Nico Denz die letzten zwölf Kilometer nach dem Sturz hinter dem auf den Massensprint zu rauschenden Hauptfeld herfuhren und dabei Sekunde um Sekunde einbüßten, legte jedoch bereits nahe: Roglic hat wohl mehr als nur Hautabschürfungen davongetragen.

Aldag: Kein Vorwurf an niemanden

Das war mehr eine zügige Eskorte, als ein Vollgas-Zug und der Kapitän selbst übernahm dabei auch keine Führungsarbeit selbst, weil er das offensichtlich auch nicht konnte.
Einen Vorwurf wollte Aldag im Bezug auf den Sturz niemand machen. "Diese Verkehrsinfrastruktur gehört dazu. Sie hilft den Menschen hier 364 Tage im Jahr und ist nur einmal gefährlich. Das wissen wir, und auch dass am Ende einer solchen Etappe alle müde sind. Es gehört leider zum Radsport dazu", meinte der 55-jährige Ex-Profi.
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Wie geht's weiter? "Es muss viel passieren, damit Roglic aufgibt"

Quelle: Eurosport

Roglic war schon am Vortag 1,5 Kilometer vor dem Ziel der 11. Etappe im Zentralmassiv auf der letzten Abfahrt hinunter nach Le Lioran zu Fall gekommen. Dort kam er glimpflich davon und verlor aufgrund der 3-Kilomter-Regel auch keine Zeit. 24 Stunden später sah es ganz anders aus.
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Girmay jubelt erneut, Roglic-Sturz mit Folgen - Highlights

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De Florence à Nice : le parcours complet du Tour de France 2024

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