Tour de France 2024: Remco Evenepoel für Tadej Pogacar der große Favorit beim Zeitfahren - "Kann jeden schlagen"
VonLukas Fegers
Update 05/07/2024 um 12:14 GMT+2 Uhr
Vor dem Zeitfahren von Nuits-Saint-Georges nach Gevrey-Chambertin, dem ersten Kampf gegen die Uhr dieser Tour de France, hat Tadej Pogacar seinen Favoriten ausgemacht: Remco Evenepoel. "Er ist Weltmeister und hat oft gezeigt, dass er jeden schlagen kann", sagte der Gesamtführende mit Blick auf den 25,3 Kilometer langen Teilabschnitt am Freitag. Der Belgier sei es, "auf den man schauen muss".
Kampf gegen die Uhr: Ullrich blickt aufs Zeitfahren voraus
Quelle: Eurosport
Bei einer dominanten Performance auf der siebten Etappe winkt Evenepoel, in diesem Jahr erstmals bei der Großen Schleife dabei, nicht nur sein erster Tagessieg. Auch das Gelbe Trikot scheint für den 24-Jährigen mitunter in Reichweite.
Der Parcours sei "perfekt" für den zweitplatzierten Evenepoel, sagte auch Pogacars Sportlicher Leiter beim UAE Team Emirates, Joxean "Matxin" Fernandez. Nur 45 Sekunden liegt die belgische Tour-Hoffnung hinter dem slowenischen Führenden, auf Titelverteidiger Jonas Vingegaard hat er fünf Sekunden Vorsprung.
Zwar ist das größtenteils flache Zeitfahren, das nur 300 Höhenmeter aufweist, bei Weitem nicht das längste und anspruchsvollste der Tour-Geschichte. So liegen die 4,7 Kilometer bergauf nach Curley im Durchschnitt nur bei drei Prozent Steigung.
Dennoch könnte es an der Spitze der Gesamtwertung zu Zeitverschiebungen kommen.
Auch Pogacar ist zuversichtlich
Trotz des Respekts vor Evenepoel und auch Vingegaard rechnet sich "Pogi" auf dem Weg nach Gevrey-Chambertin ebenfalls viel aus. "Ich habe mir die Strecke schon vor langer Zeit angesehen", sagte der 25-Jährige: "Ich muss sagen, dass ich den Parcours mag."
Es sei ein schönes, ziemlich schnelles Zeitfahren. Die Fahrer müssten "sehr leistungsstark sein", so Pogacar: "Es geht nicht nur darum, aerodynamisch zu sein. Es wird interessant sein zu sehen, wie es läuft."
Um seine Chancen im Kampf gegen die Uhr weiter zu verbessern, hat Pogacar mit seinem Team und seinem Ausstatter zuletzt fleißig am Material gearbeitet. Beim Giro d'Italia zeigte das bereits Wirkung: Dort bezwang der UAE-Kapitän im ersten Zeitfahren den Ex-Weltmeister Filippo Ganna mit einer beeindruckenden Leistung, ehe er sich beim zweiten "Contre-la-montre" nur dem Italiener geschlagen geben musste.
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