Tour de France 2025: Remco Evenepoel schielt im Zeitfahren aufs Gelbe Trikot - "Ich hoffe, dass es reicht"

Bisher ist es noch nicht die Tour de France des Remco Evenepoel. Vor dem Zeitfahren am Mittwoch ist der Belgier aber verbal in die Offensive gegangen. Für den fünften Tag der Tour hat der 25-Jährige das Gelbe Trikot ins Auge gefasst - und das, obwohl der Rückstand auf Mathieu van der Poel und Tadej Pogacar immerhin schon 58 Sekunden beträgt. Um 16:44 Uhr rollt der Spezialist auf die Strecke.

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Quelle: Eurosport

Remco Evenepoel (Soudal Quick-Step) ist ein ausgezeichneter Zeitfahrer - zwei Weltmeistertitel und olympisches Gold in seiner Paradedisziplin sprechen für sich. Mit 58 Sekunden Rückstand und auf dem neunten Platz der Gesamtwertung das Gelbe Trikot auszurufen, ist aber selbst für den Belgier ein anspruchsvolles Unterfangen.
Kurzer Rückblick: Eine Windkante hatte Evenepoel und sein Team Soudal-Quick-Step gleich auf der 1. Etappe deutlich zurückgetrieben. Nach Tag eins musste der Vorjahresdritte im Gesamtklassement die Konkurrenz schon um 39 Sekunden ziehen lassen.
Die 5. Etappe soll nun aber die des 25-jährigen Belgiers werden. Im Zeitfahren geht es die Fahrer über 33 Kilometer rund um Caen. Um 13:05 Uhr rollt der Kasache Yavgeniy Fedorov (XDS-Astana) als erster von der Startrampe, der Gesamtführende van der Poel schließt die Etappe mit seinem Start um 17:00 Uhr ab.
Er könne "den morgigen Tag kaum erwarten", hatte Evenepoel im Ziel der 4. Etappe in Rouen betont und gleich einen möglichen Angriff auf das Gelbe Trikot angekündigt.

Evenepoel mit Kampfansage an Pogacar

"Es gibt eine Möglichkeit, die 58 Sekunden zurückzugewinnen. Es ist komplett flach", analysierte Evenepoel und richtete den Blick auf Superstar Tadej Pogacar (UAE Team Emirates-XRG), der die 4. Etappe gewonnen hatte: "Man hat den Vorteil gesehen, den ich gegenüber Tadej beim Einzelzeitfahren der Dauphiné hatte."
Es sei ein "anderes Zeitfahren" gewesen, so der zweifache Weltmeister. Dennoch: "Morgen passt es mir sehr gut. Es ist sehr flach und überhaupt nicht technisch. Man muss so viel und so hart wie möglich pushen."
Am Selbstbewusstsein scheitert es bei Evenepoel nicht. Im vergangenen Jahr hatte der Belgier beim Zeitfahren in Gevrey-Chambertin seinen ersten Etappensieg bei der Tour de France eingefahren. "Ich hoffe, dass es reicht, um das Gelbe Trikot zu holen", betonte der 25-Jährige vor der Etappe rund um Caen.
Die Mission Gesamtführung geht der Belgier um genau 16:44 Uhr an - aus dem Zielbereich heraus wird er dann beobachten, ob er am Donnerstag das blaue Quick-Step- gegen das gelbe Jersey tauschen darf.
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Quelle: Eurosport


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