Tour de France: Tadej Pogacar will auf Etappe nicht mehr pinkeln gehen - Ärger über "regellose" Attacken im Peloton

Die 11. Etappe der Tour de France rund um Toulouse war ein Teilstück fast ohne Ruhepausen. Von Kilometer null an wurde durchweg angegriffen, zahlreiche Grüppchen bildeten sich und wurden wieder eingefangen. Am Ende setzte sich mit Jonas Abrahamsen einer der frühen Ausreißer durch. Attacken während einer Pinkelpause und in der Verpflegung schmeckten Tadej Pogacar allerdings gar nicht.

Highlights: Pogacar stürzt - Abrahamsen gewinnt wilde Etappe

Quelle: Eurosport

"Ich habe meine Lektion für den Rest der Tour gelernt: keine Pinkelpausen mehr", verkündete Pogacar via Instagram, nachdem er sich für das Warten im Feld nach seinem Sturz im Finale bedankt hatte.
Auch Visma-Lease Bike zeigte sich in dieser Phase aktiv und Jonas Vingegaard sprang mit den Angreifern mit - das Team hat die Tempoverschärfung allerdings nicht forciert. Auch der Gesamtführende Ben Healy war im vorderen Teil des Feldes.
Pogacar und Remco Evenepoel wurden überrascht. Der Zweite und Dritte der Gesamtwertung standen kurz vorher am Straßenrand und machten eine Pinkelpause. Nach einer kurzen Verfolgungsjagd kamen die beiden Teile des Feldes kurz darauf wieder zusammen.
Es zählt zu den ungeschriebenen Gesetzen im Radsport, dass während einer "natürlichen Unterbrechung" nicht attackiert wird.
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Im TV-Signal wurde ein Funkspruch des Teams XDS-Astana veröffentlicht, in dem es vonseiten der sportlichen Leitung hieß: "Jungs, im Radsport gibt es anscheinend keine Regeln mehr, habt ihr das verstanden?"
Auch Pascal Ackermann äußerte sich nach der 11. Etappe am "ARD"-Mikrofon über die stetigen Attacken - auch während der Verpflegung und während Pinkelpausen und bezeichnete die Aktionen als "eine Frechheit".
Weltmeister Pogacar hat indes seine - wohl nicht ganz ernst gemeinten - Lehren aus dem Vorfall gezogen. Dann müsse er es in Zukunft eben laufen lassen ...
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Pogacar mit Update zu Sturzverletzungen vor Berg-Showdown

Quelle: Eurosport


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