Tour de France - Tadej Pogacar lässt auf der 14. Etappe Vorsicht walten: "An einem Punkt habe ich Angst bekommen"

Tadej Pogacar hat trotz seiner markigen Aussage, dass er "vom Team bezahlt werde, um zu gewinnen und nicht Siege abzugeben", auf der 14. Etappe der Tour de France Vorsicht walten lassen. Der Slowene beschränkte sich darauf, seinen Rivalen Jonas Vingegaard auf Abstand zu halten. Den Tagessieg überließ er Thymen Arensman. Wohl auch, weil er "an einem Punkt Angst" bekam und auf Nummer sicher ging.

Angriff auf Gelb: Vingegaard attackiert auf der Schlussrampe

Quelle: Eurosport

"Es war eine brutale Etappe, auch wegen des Wetters", gab Tadej Pogacar nach der 14. Etappe zu Protokoll. Damit spielte der Tour-Leader auf den Regen und die schlechten Sichtbedingungen bei der Hatz über Tourmalet, Col d'Aspin und Col de Peyresourde an.
"An einem Punkt habe ich Angst bekommen, in der Abfahrt vom Tourmalet konnte man nichts sehen", so der Slowene. Er habe sich dann "einfach an Pavel Sivakov vor mir orientiert. Es war neblig, rutschig, regnerisch - eine wirklich harte Etappe."
Trotzdem wirkte der Titelverteidiger einmal mehr trotz schwerer Strapazen fast cool und entspannt. Als Visma-Herausforderer Jonas Vingegaard beim Schlussanstieg hinauf zum Skigebiet von Superbagnères angriff, konnte der UAE-Star kontern.
Mehr noch: Er übersprintete den Dänen auf den letzten Metern und baute als Tageszweiter seinen Vorsprung sogar um sechs Sekunden aus.

Pogacar: "Sehr konservativ gefahren"

Trotzdem zeigte sich: Pogacar mag voll auf Siege fahren, ein unnötiges Risiko nimmt er dafür aber nicht in Kauf. Stattdessen taktierte der 26-Jährige meisterlich.
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Tadej Pogacar bei der Tour de France 2025

Fotocredit: Imago

Wohlwissend, dass er aktuell mehr PS auf die Straße bringt als Vingegaard. Zusammen mit seiner Mannschaft habe er den Tag "ganz gut gemanagt". Man sei "sehr konservativ gefahren", ließ der Superstar wissen.
Die schöne Erkenntnis aus Sicht von UAE Team Emirates-XRG: Das reicht im Moment, um im Kampf um die Gesamtwertung unangreifbar zu bleiben - oder wie es Pogacar ausdrückte: "Ich freue mich für Arensman, aber auch für mich, denn ich bin immer noch in Gelb."
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Quelle: Eurosport


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