Van der Poel verwies im Sprint seinen Landsmann David Dekker (Jumbo - Visma), ebenfalls ein Fahrer mit Cross-Hintergrund, sowie den Dänen Michael Morkov (Deceuninck - Quick-Step) souverän auf die Plätze zwei und drei.

"Das habe ich wirklich nicht erwartet. Nach der Cross-Saison habe ich mich ausgeruht, dann eine Woche mit dem Team trainiert und bin hergekommen. Ich denke, das ist noch meine Cross-Form hier in der Wüste", freute sich van der Poel über den Sieg, nachdem er eigentlich als Anfahrer für Jasper Philipsen in die Emirate gekommen war.

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"Das stimmt: Ich sollte eigentlich als Anfahrer hier sein. Aber heute war es sehr windig und hart. Ich hatte von Beginn an sehr gute Beine, und nach dem Zwischensprint hat sich eine große Gruppe gebildet. Ich konnte mitgehen und dann wurde es ein sehr hartes Rennen", so van der Poel.

"Ich wusste, dass mein Sprint im Vergleich zu den anderen besser und besser wird, wenn das Rennen hart ist - und das war es eben. Es ist wirklich schön, die Straßensaison mit einem Sieg zu beginnen", fügte der Niederländer an.

UAE-Tour: Pogacar, Almeida und Yates die Favoriten

Vom Etappenausgang enttäuscht mussten dagegen die Teams Deceuninck - Quick-Step, UAE Team Emirates und Cofidis sein. Denn während Deceuninck den ganzen Tag dominierte, mit fünf Mann in der Spitzengruppe vertreten war und diese auch an der Windkante initiiert hatte, ließ man sich im Finale noch die Butter vom Brot nehmen und musste sich mit Rang drei für Morkov zufriedengeben.

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Cofidis-Sprinter Elia Viviani fehlte im Sprint die Kraft und er wurde Fünfter, während UAE-Sprinter Fernando Gaviria seine Energie mit einem Angriff auf den letzten zwei Kilometern verpulverte und dann nur Tages-13. wurde. Er und Viviani waren auf dem Papier die klar stärksten Sprinter der Spitzengruppe gewesen.

Mit Blick auf die Gesamtwertung aber durfte man sich bei Deceuninck - Quick-Step und UAE Team Emirates freuen, da sowohl Tadej Pogacar als auch Joao Almeida neben Titelverteidiger Adam Yates (Ineos Grenadiers) den Sprung in die Spitzengruppe geschafft hatten und nun die drei großen Favoriten auf den Rundfahrtsieg sind.

Keine Rolle spielten dagegen die deutschsprachigen Fahrer am Auftakt-Tag der UAE Tour. Keiner von ihnen war in der ersten Gruppe dabei, so dass sie alle im Etappenziel 8:29 Minuten Rückstand hinnehmen mussten. Die Gesamtwertung der ersten WorldTour-Rundfahrt der Saison ist für sie somit erledigt.

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(Radsport-News.com)

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