Vuelta a España 2024: Sepp Kuss wird Sturz auf 8. Etappe zum Verhängnis - Titelverteidiger fällt weiter zurück
Publiziert 24/08/2024 um 22:10 GMT+2 Uhr
Sepp Kuss (Team Visma-Lease a Bike) hat auf der 8. Etappe der Vuelta a España mehr als eine Minute auf Topfavorit Primoz Roglic (Red Bull-Bora-hansgrohe) verloren. Nur einen Tag nach seiner heroischen Vorarbeit für Teamkollege Wout van Aert wurde dem US-amerikanischen Titelverteidiger ein Sturz im finalen Anstieg zum Verhängnis. Die Chance auf den Tagessieg war damit dahin.
Highlights: Roglic landet ersten großen Schlag gegen O'Connor
Quelle: Eurosport
"Ich habe mich gut gefühlt und wir waren als Team für den Schlussanstieg gut aufgestellt", wurde Kuss im Anschluss an die Etappe, welche Roglic für sich entschied, in einer Mitteilung seines Rennstalls zitiert.
"Am Anfang des Anstiegs wurde ich durch den Sturz aufgehalten, sodass ich hinterherfahren musste. Ich habe noch versucht, den Anschluss an die Favoritengruppe zu finden, aber das hat leider nicht geklappt", führte der 29-Jährige weiter aus.
Rund vier Kilometer vor dem Ziel in Cazorla kam Roglic-Teamkollege Aleksandr Vlasov zu Sturz und riss dabei gleich einige seiner Konkurrenten mit - darunter auch Kuss.
Edoardo Affini (Team Visma-Lease a Bike) zeichnete im Interview mit Eurosport den Sturz des Titelverteidigers nach. "Er kam richtig positioniert in den Anstieg und war unter den Top 15", schilderte er. "Aber soweit ich sehen konnte, ging Vlasov zu Boden oder hatte einen Defekt, und Sepp war neben ihm."
Kuss verliert den Rhythmus - und wichtige Zeit
Zwar befand sich Kuss nur kurz am Boden, den Rhythmus hatte der Titelverteidiger jedoch allemal verloren.
Während Roglic im Zweikampf mit Enric Mas (Movistar) seine Muskeln spielen ließ und zu seinem zweiten Tagessieg stürmte, verlor Kuss in der Gesamtwertung weiter an Boden.
Mittlerweile liegt er auf Rang 14, der Rückstand auf Ben O'Connor (Decathlon AG2R La Mondiale Team) im Roten Trikot beträgt 6:22 Minuten, auf Roglic sind es 2:33 Minuten.
Am Freitag sorgte Kuss übrigens noch für einen emotionalen Höhepunkt der diesjährigen Spanien-Rundfahrt. Auf dem Weg nach Córdoba leistete er hervorragende Vorarbeit für Tagessieger Wout van Aert - und ließ den Belgier schließlich eine Lobeshymne anstimmen.
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Van Aert nach Sieg in Córdoba: "Habe mich auf Kuss verlassen"
Quelle: Eurosport
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Quelle: Eurosport
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