Vuelta a España 2025: Jay Vine wähnt sich nach Zeitfahren auf 18. Etappe kurz als Sieger - Kurioses Missverständnis
Jay Vine (UAE Team Emirates-XRG) hat nach seinem zweiten Platz im Zeitfahren auf der 18. Etappe der Vuelta a España 2025 ein kurioses Missverständnis enthüllt. Der Australier berichtete, dass ihm nach seiner Zielankunft zunächst mitgeteilt worden sei, dass er die Bestzeit von Tagessieger Filippo Ganna (Ineos Grenadiers) unterboten habe, bevor er das richtige Ergebnis erfahren habe.
Um 0,9 Sekunden geschlagen! Vine: "Zum Kotzen, aber ..."
Quelle: Eurosport
"Ich habe gemischte Emotionen", sagte der 29-Jährige: "Mir wurde gesagt, dass ich es geschafft hätte. Und dann hieß es: 'Nein, du hast es doch nicht.' Da gab es einen Fehler in der Kommunikation."
Trotzdem gab sich der letztjährige Gewinner des Bergtrikots der Spanien-Rundfahrt als fairer Sportsmann: "Natürlich ist das schade, aber ich wurde von einem zweimaligen Zeitfahr-Weltmeister mit unzähligen Rennsiegen geschlagen. Er war einfach der bessere Mann."
Gänzlich zufrieden war Vine, der mit einer Sekunde Rückstand auf Ganna ins Ziel gekommen war, dennoch nicht. "Ich habe die erste Kurve völlig versaut", ging er schonungslos mit sich selbst ins Gericht.
"Alle haben mir gesagt: 'Die erste Kurve, Jay, pass auf die erste Kurve auf!' Und ich habe es trotzdem vermasselt", schimpfte der Tageszweite über seinen Patzer.
Vine über Ganna: "Einfach ein Monster"
Schlussendlich wusste aber auch er um die Stärke des letztlich überlegenen Ganna: "Wie er die Straße zurück mit 68 km/h runtergeflogen ist - oder wie schnell er war... Du sitzt vor dem Fernseher und denkst dir nur: Der Typ ist einfach ein Monster."
Ganna, der bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris im Zeitfahren die Silbermedaille hinter Remco Evenepoel gewonnen hatte, feierte durch seinen Triumph in Valladolid den insgesamt 36. Sieg seiner Karriere, 28 davon gelangen ihm im Kampf gegen die Uhr.
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Quelle: Eurosport
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