Vuelta 2025: Jonas Vingegaard gibt Verletzungsupdate nach Sturz auf zweiter Etappe und äußert sich zu Rad-Diebstahl
Publiziert 25/08/2025 um 16:12 GMT+2 Uhr
Bewegte 24 Stunden für Jonas Vingegaard und das Team Visma-Lease a Bike. Der Däne gewann die 2. Etappe der Vuelta a Espana am Sonntagnachmittag in beeindruckender Manier, nachdem er 25 Kilometer vor dem Ziel noch in einen Massensturz verwickelt und zu Boden gegangen war. Vor dem dritten Teilstück gab der Superstar ein Verletzungsupdate und äußerte sich auch zum Rad-Diebstahl bei seinem Team.
Vingegaard zu Rad-Diebstahl: "Mein Sieger-Rad wollten sie nicht"
Quelle: Eurosport
Vingegaard war auf regennasser Fahrbahn gut 25 Kilometer vor dem Ziel der zweiten Etappe zu Boden gegangen, nachdem Tom Pidcock zuvor ausgerutscht und einen Massensturz ausgelöst hatte.
Der Topfavorit der diesjährigen Spanien-Rundfahrt erholte sich jedoch schnell von dem Schreckmoment und setzte sich im Bergaufsprint schließlich noch vor Giulio Ciccone (Lidl-Trek) durch.
Am Tag danach war der Schock über den Sturz bereits vergangen, verriet der Däne im Interview mit Eurosport vor Beginn der dritten Etappe (ab 15:20 Uhr im Liveticker): "Ich habe mich heute morgen etwas steif gefühlt, aber das ist kein Problem. Im Nacken bin ich noch etwas verspannt. Aber ich muss mich beim Peloton bedanken, dass es gewartet hat. Das ist natürlich sehr nett gewesen."
Tour de France
Kritik an nächtlichen Dopingkontrollen: Testagentur nimmt Stellung
Gestern um 21:30 Uhr
Schlimmer erwischt hatte es dagegen Vingegaards Teamkollegen Axel Zingle. Der Franzose war ebenso bei dem Massensturz zu Boden gegangen und hatte sich dabei die Schulter ausgekugelt. Am Montag fiel die Entscheidung, dass der Franzose nicht mehr zur dritten Etappe antreten werde - sehr zu Vingegaards Bedauern.
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/08/24/image-f39067be-8c4a-4776-874a-3967fcaad573-85-2560-1440.jpeg)
Super-Techniker Pidcok rutscht aus und Visma geht als Team zu Boden
Quelle: Eurosport
Vingegaard über Rad-Diebstahl: "Ersatzfahrrad geklaut"
"Er ist ein toller Typ und ist gerade erst von einer Verletzung zurückgekommen, das ist für ihn und das ganze Team sehr traurig. Wir werden ihn vermissen und drücken die Daumen, dass er sich schnell wieder erholt."
Doch damit nicht genug, zusätzlich musste der Rennstall den Diebstahl von zahlreichen Rennrädern verkraften. Vingegaard konnte im Interview bereits über den Sachverhalt schmunzeln, wohl auch, weil den Dieben ein Faux-Pas unterlief: "Mir wurde mein Ersatzfahrrad geklaut. Das eigentliche Rennfahrrad hatten sie zunächst auch gestohlen, dann aber doch zurückgelassen. Anscheinend wollten sie es nicht haben. Aber mein Ersatzfahrrad, auf dem ich gestern gewonnen habe, haben sie nicht angerührt."
Glück im Unglück also für den Top-Favoriten, der bei der Vuelta weiter auf Siegjagd gehen kann.
Das könnte Dich auch interessieren: Lipowitz blickt auf nächste Saisonziele: "Motivation muss da sein"
/origin-imgresizer.eurosport.com/2025/08/25/image-51a40260-0c0d-46d6-afbd-5c79e26c69d4-85-2560-1440.jpeg)
Visma-Boss Plugge über Räder-Diebstahl bei Vuelta
Quelle: Eurosport
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung