Vuelta a Espana: Juan Ayuso gewinnt 12. Etappe und setzt Zeichen nach Trennungszoff mit UAE - Vingegaard verteidigt Rot

Juan Ayuso hat die 12. Etappe der Vuelta a España 2025 gewonnen. Der Spanier, dessen Vertrag beim Team UAE Emirates-XRG zum Saisonende vorzeitig aufgelöst wird, siegte nach 145 km von Laredo nach Los Corrales de Buelna im Sprint der Ausreißer gegen Javier Romo (Movistar). Ayuso hatte bereits die 7. Etappe für sich entschieden. Das Rote Trikot verteidigte Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike).

Highlights: Ausreißer-Sieg nach Chaos-Tag - Denz mischt vorne mit

Quelle: Eurosport

Die Favoriten hielten allesamt die Beine still, sodass Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) ohne Mühe das Rote Trikot des Gesamtführenden verteidigte.
Der Vorsprung des Dänen auf seine ärgsten Verfolger Joao Almeida und Tom Pidcock blieb unverändert bei 50 beziehungsweise 56 Sekunden.
Am Tag nach dem Protest-Chaos in Bilbao ging das 12. Teilstück der Spanien-Rundfahrt ohne größere Zwischenfälle über die Bühne.
Juan Ayuso siegte nach einem sportlich ereignisreichen Teilstück über 144,9 km in Los Corrales de Buelna und feierte seinen zweiten Tagessieg bei der laufenden Vuelta.
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Ayuso bleibt eiskalt und holt zweiten Tagessieg

Quelle: Eurosport

Ayuso gewinnt Sprint der Ausreißer

Der 22-jährige Spanier, über dessen vorzeitigen Abschied vom UAE Team Emirates-XRG zum Saisonende es zuletzt einigen Wirbel gegeben hatte, setzte sich nach der kniffligen Etappe mit einem Anstieg der ersten Kategorie in der Schlussphase im Zweiersprint vor seinem Landsmann Javier Romo (Movistar) durch.
Dritter wurde der 22 Jahre alte Franzose Brieuc Rolland (Groupama-FDJ), der im Ziel frustriert in Tränen ausbrach.
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"Sehr enttäuscht": Drittplatzierter Rolland in Tränen aufgelöst

Quelle: Eurosport

Denz starker Sechster

Auch die beiden deutschen Fahrer Michel Heßmann (Movistar) und Nico Denz (Red Bull-Bora-hansgrohe) waren zuvor Teil der riesigen, teils über 50-köpfigen Spitzengruppe des Tages gewesen - ins Finale konnten sie aber nicht entscheidend eingreifen.
Denz belegte aber einen starken sechsten Platz. Ayuso lancierte am letzten Anstieg die entscheidende Attacke, der nur Romo folgen konnte.
Im finalen Sprint hatte der ehemalige Triathlet gegen Ayuso jedoch nur wenig auszurichten. Es war der bereits fünfte Etappenerfolg für das Team UAE Emirates-XRG bei der diesjährigen Vuelta.

Romo beschwert sich über Ayuso

"Nach so einem schweren Tag weiß man nie, wie der Sprint laufen wird. Ich war ein wenig nervös und musste meine Karten gut ausspielen", sagte Ayuso im Sieger-Interview und ergänzte:
"Ich habe ihm im letzten Kilometer gesagt, dass ich schon eine Etappe gewonnen hatte und er mehr machen muss, wenn er vorn bleiben will. Die Anweisung, das so zu tun, kam aus dem Auto. So zurückhaltend fahre ich normal nicht gerne, aber manchmal muss man schlau sein und das habe ich im Finale probiert."
Eine Taktik, die bei Romo für wenig Anklang sorgte. "Jeder hat es im Finale gesehen: Er arbeitete nicht mehr richtig mit." Ayuso wird dies letztlich aber egal sein.
(mit SID und radsport-news.com)
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Ayuso analysiert Etappensieg: "War etwas nervös"

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Romo meckert über Ayuso-Taktik: "Jeder hat es gesehen..."

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