Vuelta 2026: Dunbar-Sieg auf längster Etappe der Spanien-Rundfahrt - Spitzenreiter Mas verteidigt Rotes Trikot souverän

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Enric Mas (Movistar) hat auf der schwierigen 19. Etappe der Vuelta a España 2026 sein Rotes Trikot souverän verteidigt. Beim Sieg von Eddie Dunbar (Pinarello Q36.5) auf dem längsten Teilstück der diesjährigen Spanien-Rundfahrt über 210,8 Kilometer von Vélez-Málaga nach Peñas Blancas wehrte der Spanier alle zaghaften Angriffe der Konkurrenz ab und geht als Gesamtführender ins letzte Wochenende.

Highlights: Mas hält Roglic und Gall in Schach - Zweikampf um Tagessieg

Quelle: Eurosport

Der Ire Dunbar siegte mit 14 Sekunden Vorsprung vor Bergtrikotträger Santiago Buitrago (Bahrain-Victorious/Kolumbien), der eingangs der letzten 500 Meter Dunbar noch an sich vorbeiziehen lassen musste. Platz drei ging mit 23 Sekunden Rückstand an Dunbars Teamkollegen Thomas Gloag (Pinarello Q36.5/Großbritannien).
"Ich habe nicht damit gerechnet", meinte der Ire über seinen Sieg: "Ich habe sogar im Teamfunk nach 50 oder 60 Kilometern gesagt, dass heute nicht mein Tag ist und ich mich nicht gut fühle. Dann kam ich in die Gruppe und meine Beine haben sich erholt. Ich hatte zwei Teamkollegen dabei und das hilft immer."
Für das Pinarello-Q36.5-Team war es der erste Grand-Tour-Etappensieg. Das Schweizer Radteam war 2023 gegründet worden, seit 2026 ist Pinarello an Bord. Das tolle Teamergebnis rundete der Spanische Meister Marcel Camprubi (+1:44 Min.) als Fünfter ab.
Für den 30 Jahre alten Dunbar war es derweil der sechste Erfolg als Profi und insgesamt der dritte bei Spanien-Rundfahrten (zweimal 2024). "Dieses Jahr konnte ich nach einem schweren Unfall drei Monate lang gar nicht Rad fahren", sagte er: "Ich dachte wirklich nicht, dass ich hier dabei sein würde und um Etappensiege mitkämpfen könnte. Ich kann es noch gar nicht glauben."
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Abgezockt im Finale: Dunbar holt ersten Grand-Tour-Sieg für Pinarello

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Gall führt Favoritengruppe an - Mas ganz cool

Auf dem langen (18,8 km) aber nicht allzu steilen (8,5 Prozent) Schlussanstieg in der Nähe von Málaga hatte die Spitzengruppe den Tagessieg unter sich ausgemacht, kurz vor dem Ziel konterte Dunbar mit seinem explosiven Antritt die Attacken der Konkurrenz.
Im Hauptfeld konnte dagegen keiner der Konkurrenten um den Gesamtsieg nennenswerte Attacken gegen Mas setzen, der sich auf dem längsten Teilstück der Rundfahrt souverän präsentierte. Die Favoriten kamen so mit 5:11 Minuten Rückstand geschlossen ins Ziel.
Felix Gall (Decathlon-CMA CGM) führte die Gruppe an und wurde Tageszwölfter vor dem Ecuadorianer Richard Carapaz (EF Education-EasyPost) und dem Slowenen Primoz Roglic (Red Bull-Bora-hansgrohe). Mas (Movistar) belegte zeitgleich Rang 16 und verteidigte so vor der morgigen Königsetappe souverän sein Rotes Trikot.
"Wir hatten das Rennen unter Kontrolle, es ist gut gelaufen", sagte der 31 Jahre alte Spanier, der noch keine große Rundfahrt gewonnen hat: "Mein Körper hat sich gut angefühlt." Bei der Vuelta konnte er 2018 und 2020 das Trikot des besten Nachwuchsfahrers erringen.
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Vuelta-Spitzenreiter Mas friert es im Ziel-Interview

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Oscar Onley (Netcompany-Ineos/+6:03) verteidigte das Weiße Trikot des besten Nachwuchsfahrers vor Jakob Morzel (Bahrain Victorious/+7:06). Wout van Aert (Visma-Lease a Bike) ist weiter im Grünen Trikot des punktbesten Fahrers unterwegs. In der Bergwertung baute Buitrago seinen Vorsprung gegenüber dem Belgier auf 38 Punkte aus. Decathlon bleibt an der Spitze der Teamwertung.

Vuelta 2026: Bergetappe und Finale in Granada entscheiden

Die letzte Chance, das Gesamtklassement noch einmal aufzumischen, gibt es am Samstag (12:15 live bei Eurosport und HBO Max).
Die letzte Bergetappe der Rundfahrt endet nach 186,8 km mit einem schweren Schlussanstieg auf den Collado del Alguacil. "Wir wissen, dass es noch einmal sehr schwer wird", sagte Mas, blickte bei Eurosport aber zuversichtlich nach vorne: "Wir gehen es mit guter Laune und voller Elan an. Auf geht's!"
Das Finale der 81. Vuelta steigt am Sonntag in Granada (16:00 Uhr live bei Eurosport und HBO Max).
(mit SID / radsport-news.com)
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Tagessieger Dunbar emotional: "Hätte nie damit gerechnet"

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