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Ursache für üblen Dygert-Sturz geklärt: Darum kam es zum Crash
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Publiziert 26/09/2020 um 11:55 GMT+2 Uhr
Der schwere Sturz von Chloé Dygert bei der Rad-WM in Imola hat die Fans weltweit geschockt. Jetzt scheint die Ursache für den Crash geklärt. Die US-Amerikanerin sei im Einzelzeitfahren mit zu hohem Risiko und in Zeitfahr-Position in jene Kurve gefahren, in der sie dann die Kontrolle über ihre Zeitfahrmaschine verlor und mit hoher Geschwindigkeit über die Leitplanke stürzte.
Fotocredit: Getty Images
Wie Jim Miller, der Sportdirektor der US-Radsportverbandes, bestätigte, sei weder ein Reifenschaden noch ein sonstiger technischer Defekt die Unfallursache gewesen, sondern das grenzwertig hohe Risiko, mit dem die Titelverteidigerin im WM-Zeitfahren die Ideallinie auf der Strecke auslotete. Bei der hohen Renngeschwindigkeit in der leichten Abfahrt habe die US-Amerikanerin dann zwar noch versucht, die Arme aus dem Zeitfahraufleger zu nehmen und zu bremsen, dabei habe sie dann aber die Kontrolle über das Rad verloren.
Dygert zog sich bei dem Sturz "nur" eine tiefe Schnittwunde oberhalb des linken Knies sowie eine Bänderverletzung zu, aber keine Brüche. Einer Rückkehr in die Weltelite steht nach der anstehenden Reha nichts entgegen. Sie wurde bereits am Abend nach dem Unfall in Bologna operiert.
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