Wie Jim Miller, der Sportdirektor der US-Radsportverbandes, bestätigte, sei weder ein Reifenschaden noch ein sonstiger technischer Defekt die Unfallursache gewesen, sondern das grenzwertig hohe Risiko, mit dem die Titelverteidigerin im WM-Zeitfahren die Ideallinie auf der Strecke auslotete. Bei der hohen Renngeschwindigkeit in der leichten Abfahrt habe die US-Amerikanerin dann zwar noch versucht, die Arme aus dem Zeitfahraufleger zu nehmen und zu bremsen, dabei habe sie dann aber die Kontrolle über das Rad verloren.
Dygert zog sich bei dem Sturz "nur" eine tiefe Schnittwunde oberhalb des linken Knies sowie eine Bänderverletzung zu, aber keine Brüche. Einer Rückkehr in die Weltelite steht nach der anstehenden Reha nichts entgegen. Sie wurde bereits am Abend nach dem Unfall in Bologna operiert.
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