Remco Evenepoel sagt Red Bull-Bora-hansgrohe ab - Zeitfahr-Weltmeister bestätigt Verbleib bei Soudal-Quick-Step
VonJan Zesewitz
Update 27/09/2024 um 14:08 GMT+2 Uhr
Remco Evenepoel hat dem deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe eine Absage erteilt. Über den Sommer gab es Medienberichten zufolge konkretes Interesse des Raublinger Rennstalls am Doppel-Olympiasieger. Nun bestätigte der 24-Jährige, dass er auch im kommenden Jahr bei Soudal-Quick-Step bleiben werde und beendete damit die Spekulationen, die ihn seit längerem mit Red Bull in Verbindung brachten.
Packendes Duell um Gold: Highlights des Zeitfahrens in Zürich
Quelle: Eurosport
"Ich bleibe, wo ich bin", sagte Evenepoel auf der Pressekonferenz vor dem WM-Straßenrennen am Sonntag (live bei Eurosport und discovery+) und fügte an: "Keine Transfers."
Bei Quick-Step besitzt er einen Vertrag bis 2026. Dennoch gab es schon im vergangenen Jahr Gerüchte um einen möglichen Wechsel zu Ineos Grenadiers.
Insbesondere durch den Einstieg von Red Bull bei der deutschen Equipe wurde auch ein Transfer zu Ralph Denks Team gehandelt.
Kurz nach den Olympischen Spielen, bei denen Evenepoel Doppel-Gold im Einzelzeitfahren und im Straßenrennen einfuhr, soll es sogar ein Ultimatum für eine Entscheidung des 24-Jährigen gegeben haben.
Evenepoel äußert sich selbst
Die "Gazzetto dello Sport" berichtete nun, dass ein Transfer nicht zustande kommen wird, was Evenepoel bestätigte.
"Es gab Spekulationen, wie immer", sagte er gegenüber "Cyclingnews": "Teilweise gab es mehr Informationen, als ich selbst kannte. Das ist immer lustig zu hören, aber es wird sich nichts ändern."
In dieser Saison wurde der Belgier nicht nur Doppel-Olympiasieger, er gewann auch eine Etappe bei seinem Debüt bei der Tour de France, die er als Dritter auf dem Podium und als bester Jungprofi beendete.
Am Sonntag will er wie in Paris zum Doppelschlag ausholen - das Zeitfahren bei der WM in Zürich gewann er knapp.
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Das kostet Nerven: Schreck für Evenepoel direkt vor Start
Quelle: Eurosport
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