Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen zum tödlichen Sturz von Muriel Furrer bei der Rad-Weltmeisterschaft 2024 ein

Im September 2024 erschütterte der Tod von Muriel Furrer den Radsport. Die Schweizerin war während des Juniorinnen-Rennens bei der Radsport-Weltmeisterschaft in Zürich in einer Abfahrt unbemerkt von der Rennleitung von der Strecke abgekommen und in einem Waldstück gestürzt. Erst nach Ende des Rennens fiel ihr Verschwinden auf, die Staatsanwaltschaft stellte die Ermittlungen zu ihrem Tod nun ein.

Bewegendes Gedenken: Schweigeminute für Furrer vor WM-Start

Quelle: Eurosport

Fürchterliche Erkenntnis: Die zu dem Zeitpunkt 18-jährige Furrer habe mindestens eine Stunde und 25 Minuten unentdeckt in dem Waldstück gelegen, stellten die Untersuchungsbehörden fest.
Dennoch sei keine Einwirkung Dritter oder eine strafrechtlich relevante Pflichtverletzung bei der Streckensicherung oder der Nothilfe festgestellt worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag mit.
Die junge Radsportlerin hatte bei dem Unfall ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten und verstarb am nächsten Tag im Krankenhaus.
Wie es von Seiten der Staatsanwaltschaft hieß, habe Furrer im Unterholz abseits der Strecke gelegen und sei von der Straße aus auch nicht zu sehen gewesen. Bei der WM 2024 waren die Räder nicht mit Tracking-Transpondern ausgestattet, es besteht aber auch keine Pflicht zum Tragen eines solchen Geräts.

WM 2024 wurde nach Furrers Tod fortgesetzt

Die WM war damals auch auf Wunsch von Furrers Familie fortgesetzt worden.
Der Streckenteil, in dem das Unglück passierte, war in der Folge von zusätzlichen Ordnern gesichert, Bäume in dem Waldstück mit Matten verkleidet worden.
Ein Banner wies Sportlerinnen und Sportler zudem auf die Linkskurve hin, in der Furrer von der Straße abgekommen war.
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Bewegendes Gedenken: Schweigeminute für Furrer vor WM-Start

Quelle: Eurosport


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