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Rad-WM: So schwer ist der Kurs im Straßenrennen - extrem viele Höhenmeter und steile Rampen im Profil in Ruanda
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Publiziert 28/09/2025 um 15:39 GMT+2 Uhr
Die Strecke bei der WM 2025 in Ruanda hat es extrem in sich. Im Straßenrennen der Männer sind nicht nur fast 270 Kilometer zu absolvieren, sondern dabei auch fast 5.500 Höhenmeter zu erklimmen. Das Profil hat es also in sich und der Kurs um und in Kigali wird den Stars um Tadej Pogacar und Remco Evenepoel im Kampf um den WM-Titel und die Medaillen alles abverlangen. Wir stellen die WM-Strecke vor:
WM-Strecke: Profil und Kurs in Kigali - 267 Km auf dem Weg zu Gold
Quelle: Eurosport
Der Kurs bei der Rad-WM 2025 übertrifft in Sachen Höhenmeter alles, was die drei Grand Tours in diesem Jahr auf bei ihren Königsetappen in den Bergen zu bieten hatten.
Es ist also klar: Diese WM wird richtig schwer! Allerdings könnten die reinen Höhenmeterangaben auch etwas täuschen. Denn diese verteilen sich erstens auf eine deutlich längere Distanz, als bei den Hochgebirgsetappen von Giro, Tour und Vuelta. Und zweitens werden sie nicht durch extrem lange Anstiege gesammelt, sondern fast ausschließlich durch die Summe an vielen kurzen Rampen.
Einzig der Mont Kigali ist mit 5,9 Kilometern Anstiegslänge und durchschnittlich 6,9 Prozent ein echter Berg. Er wird allerdings im Straßenrennen der Männer nur einmal (und das weit vor dem Ziel) überquert.
Reine Sprinter haben auf diesem Kurs keine Chance, doch die Wahrheit ist wohl, dass es trotzdem nicht nur eine WM für Bergflöhe ist, sondern eine für Fahrer, die über lange Distanz mit unzähligen harten Kurzbelastungen bestehen - und gleichzeitig aber eben auch die Menge an Höhenmetern verdauen können. Außerdem spielen die Höhenlage, Start und Ziel liegen rund 1.500 Meter über dem Meer, sowie das Kopfsteinpflaster am Kimihurura-Anstieg eine wichtige Rolle.
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WM-Strecke: Rundkurs mit zwei Anstiegen
Herzstück der WM-Strecke ist der 15,1 Kilometer langer Rundkurs. Die Männer fahren dort zunächst neun Runden, schieben dann eine große Zusatzschleife über den "Extension Circuit" ein und müssen anschließend noch sechsmal den "Local Circuit" fahren.
Der WM-Rundkurs beginnt und endet am Convention Center, wo auch die Einzelzeitfahren zu Ende gingen. Zunächst geht es auf der ersten Hälfte der Runde tendenziell abschüssig gen Norden zum Golfplatz von Kigali - wenn auch mit einigen kurzen Gegenwellen. Nach einer Umrundung des Golfplatzes auf einer erst kürzlich asphaltierten Straße beginnt dann der erste der zwei Anstiege der Runde: 800 Meter lang und im Schnitt 8,1 Prozent steil, aber auf Asphalt - die sogenannte Côte de Kigali Golf. Auf der Kuppe biegt die Strecke links ab zur ersten Verpflegungsstelle und man ist dem Ziel bereits sehr nah.
Dann aber folgt eine rasante Abfahrt die KN 5 Road hinunter an den Fuß des Kimihurura-Anstiegs, der nach einer scharfen Linkskehre beginnt. Zunächst steigt das insgesamt gut zu fahrende Kopfsteinpflaster noch gemäßigt an, dann aber wird es für rund 200 Meter deutlich steiler, bevor sich die Straße anschließend bei ihrer Durchschnittssteigung von 6,3 Prozent auf den insgesamt 1,3 Kilometern einpendelt.
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Quelle: Eurosport
Oben angekommen geht es zurück auf Asphalt und links herum unter der Flamme Rouge hindurch kurz bergab zurück zur KN 5 Road, die schließlich auf den letzten 500 Metern zum Zielstrich vor dem Convention Center Kreisverkehr nochmal unangenehm ansteigt.
WM: Extrarunde mit Mount Kigali und "Mur"
Das die WM beschließende Straßenrennen der Elite-Männer ist das einzige, das nicht ausschließlich auf dem "Local Circuit" ausgetragen wird, sondern nach neun Runden dort noch eine verlängerte große Schleife dreht. Diese beginnt mit der aus dem Einzelzeitfahren der Männer bekannten Côte de Péage (1,8 km bei 5,9%) unweit des deutschen Teamhotels.
Von dort geht es westlich aus dem Stadtkern Kigalis hinaus und flach bis zur Provinzgrenze, bevor dann der 5,9 Kilometer lange und im Schnitt 6,9 Prozent steile Anstieg am Mont Kigali beginnt. Der führt übrigens nicht bis ganz auf den Gipfel des 1.852 Meter hohen Berges, sondern die Kuppe des Anstiegs liegt in 1.771 Metern Höhe.
Es folgt eine kurvige, aber schnelle Abfahrt zurück in Richtung Stadtzentrum und an den Fuß der von der Tour du Rwanda berühmten "Mur de Kigali" - einer 400 Meter langen und im Schnitt 11 Prozent steilen Kopfsteinpflasterrampe, die bei der UCI-Rundfahrt Jahr für Jahr für atemberaubende Bilder mit riesigen Zuschauermassen sorgt.
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Tom Pidcock an der Mur de Kigali beim Streckentest für die WM in Runada 2025
Fotocredit: Getty Images
Von der Mur geht es wellig durchs Stadtzentrum und ohne große weitere Steigung zum Kreisverkehr auf der Kuppe der Côte de Péage. Die Abfahrt hinunter wird dann der Einstieg zur Kimihurura-Steigung wieder erreicht und von dort an ist man wieder auf dem "Local Circuit" unterwegs, der nach der folgenden Zielpassage noch sechsmal umrundet werden muss, bis der Weltmeister 2025 feststeht.
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Machtdemonstration! Evenepoel überholt Pogacar im Zeitfahren
Quelle: Eurosport
Ergebnisse
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Straßenrennen | HerrenKigali → Kigali / 267.5 km
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T. PogacarBeendet
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