Dominik Fischnaller aus Italien holte Bronze.
"Im zweiten Lauf war ich am Start nochmal schneller, oben in der Bahn lief es auch nochmal besser und unten raus war es ein super Durchgang", sagte Loch, das Rennen sei aus deutscher Sicht "einfach perfekt" gelaufen: "Ich glaube, einen Doppelsieg hatten wir in Sigulda noch nie, das ist richtig geil."
Für Loch war es das insgesamt dritte EM-Gold nach 2013 und 2016 und eine Fortsetzung seiner in dieser Saison dominanten Vorstellungen. Im Weltcup gewann er zuvor auf jeder der fünf Stationen, nur im Sprint von Winterberg musste er sich geschlagen geben. Auch die EM zählt im Rodeln zum Weltcup, Loch baute seine ohnehin komfortable Führung in der Gesamtwertung damit weiter aus.
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Der einstige Dauersieger hat vier äußerst wechselhafte Jahre hinter sich, er verlor in dieser Zeit seine Dominanz im Gesamtweltcup, wurde bei Welt- und Europameisterschaften teilweise deutlich geschlagen. Der sportliche Tiefpunkt war Rang fünf bei den Winterspielen 2018 in Pyeongchang nach einem Fahrfehler in einer der letzten Kurven des finalen Laufs.
In diesem Winter findet Loch allerdings bislang konstant zurück zu alter Stärke. Er gilt nun auch als Favorit auf den Sieg bei seiner Heim-WM Ende Januar am Königssee.
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(SID)

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