Olympia 2021 in Tokio: Oliver Zeidler wünscht sich höhere Prämie für Goldmedaillen

Ruder-Weltmeister Oliver Zeidler hat die Prämie, die deutsche Sportler für eine Olympische Goldmedaille erhalten, als zu gering bezeichnet. "20.000 Euro ist wirklich ein bisschen peinlich", sagte Zeidler beim "Presseclub" in München. "Da kann man mindestens eine Null dranhängen". Schließlich sei Deutschland ein reiches Land, in dem sich viele auch mit dem Sport schmücken würden.

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"Das hat was mit der Haltung gegenüber dem Sport zu tun, die ein bisschen hinterherhinkt", sagte Zeidler.
Der 24-Jährige zählt zu Deutschlands größten Medaillenhoffnungen bei den Olympischen Spielen in Tokio. Im April unterstrich er mit Gold im Einer bei den Europameisterschaften in Varese seine Ambitionen.
DOSB-Präsident Alfons Hörmann, der ebenfalls in München anwesend war, bestätigte, dass die meisten Athleten von ihrem Sport nicht leben könnten.
"Was uns mindestens genauso am Herzen liegt ist: Wie sichern wir jene ab, die es nicht zu Gold, Silber und Bronze bringen?", sagte Hörmann. Für diese Athleten sei die Situation noch einmal deutlich schwieriger.
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