Supertaifun "Hagibis" erzwingt die ersten Spielabsagen bei einer Rugby-WM

Wegen des nahenden Supertaifuns "Hagibis" sind am aus Sicherheitsgründen mehrere Spiele der Rugby-WM in Japan abgesagt worden. Betroffen sind die Gruppenpartien zwischen England und Frankreich sowie zwischen Neuseeland und Italien, die beide am Samstag hätten stattfinden sollen. Vier weitere Begegnungen am Sonntag stehen unter Beobachtung, weitere Absagen sind nicht ausgeschlossen.

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Die abgesagten Spiele werden 0:0 gewertet, beide Mannschaften erhalten zwei Punkte. Leidtragender ist Italien, das durch die kampflose Punkteteilung ausgeschieden ist. Fürs Weiterkommen hätten die Italiener einen hohen Sieg über Neuseeland benötigt.
"Wir haben die sehr schwierige Entscheidung getroffen, Spiele in bestimmten Regionen abzusagen", teilte Turnierdirektor Alan Gilpin mit.

Auch die Formel 1 ist bedroht

Der nationale Wetterdienst JMA bewertet Hagibi mit der höchsten Gefahrenstufe. "Der Sturm wird etwas abschwächen, wenn er Japan erreicht. Er bleibt dennoch sehr stark", sagte ein JMA-Sprecher der Nachrichtenagentur "AFP".
Derweil beobachten auch die Veranstalter des Formel-1-Rennens in Suzuka die Entwicklung des Unwetters genau. Besonders die Austragung des Qualifyings am Samstag (8 Uhr im Liveticker bei Eurosport) ist offenbar in Gefahr, es drohen Starkregen und gefährliche Winde.
Man unternehme alle Anstrengungen, um die Auswirkungen auf den Zeitplan so gering wie möglich zu halten. "Die Sicherheit der Fans, der Fahrer und aller entlang der Strecke hat aber oberste Priorität", teilte der Automobil-Weltverband FIA mit. Japan erholt sich noch immer von Taifun "Faxai", der im September mit Rekordwindstärken auf die Region Tokio getroffen war.
(SID)
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