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The Ocean Race 2022-23 - Boris Herrmann erklärt exklusiv: So kam es zur Verbrennung am Fuß
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Publiziert 24/01/2023 um 11:06 GMT+1 Uhr
Boris Herrmann verpasst die zweite Etappe beim Ocean Race 2022-23 mit einer Verbrennung am Fuß. Im Interview mit Eurosport erklärt der Skipper vom Team Malizia, wie es zur Verletzung kam: "Ich war ein bisschen überschwänglich wegen des Erfolgs, wir waren sehr glücklich. Ich war vielleicht etwas unaufmerksam, habe meinen Wassertopf fallen lassen und da ist etwas Wasser auf den Fuß gespritzt."
Boris Herrmann | Quelle: Offizielle Webseite
Fotocredit: Eurosport
Trotz der Enttäuschung blickt der 41-Jährige positiv nach vorne in Richtung "Königsetappe" und tankt dabei Kraft mit der Familie. "Ich werde nun direkt nach Südafrika reisen, um bei meiner Frau und meiner Tochter zu sein und mich zu erholen", sagte Herrmann nach dem Aus in Kap Verde.
Die südafrikanische Hauptstadt ist Ziel der am Mittwoch startenenden zweiten Etappe und Startschuss für die dritte Überfahrt nach Itajai in Brasilien. Die 12.750 Seemeilen nach Südamerika bezeichnete Herrmann vor dem Start des Ocean Race 2022-23 als "Königsetappe".
Eine Königsetappe, die Herrmann auf keinen Fall verpassen möchte. "Ich bin motivierter denn je, aber ich möchte meine Teilnahme an Etappe drei nicht gefährden oder riskieren, dass unsere Leistung in Etappe zwei beeinträchtigt wird", erklärte der Skipper auf der offiziellen Webseite des Team Malizia.
Herrmann hatte sich kurz vor dem Ende der ersten Etappe eine schwere Fußverbrennung durch kochendes Wasser zugezogen. Wegen des Infektionsrisikos verzichtet Herrmann nun nach ärztlicher Absprache auf die am Mittwoch startende Etappe.
Stattdessen tankt er nun in Südafrika mit seiner Frau und seiner Tochter Kraft, "damit ich für die Herausforderung der dritten Etappe im Südpolarmeer bereit bin".
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Top-Segler Herrmann exklusiv: Meine fünf Ziele für das Ocean Race
Quelle: Eurosport
Herrmann mit Vertrauen in Crew
Sorgen, dass die Crew ohne ihn auf der zweiten Etappe wichtige Punkte verliert, befürchtet Herrmann nicht. "Für das Team ist das nicht schlimm, wir haben gute Auswechselspieler", sagt der Oldenburger exklusiv im Interview mit Eurosport. Der Kapitän hat viel Zutrauen in seinen Ersatz.
"Glücklicherweise wird der weltberühmte und langjährige Trainer Yann Eliès einspringen, um mich in diesem Teil des Rennens zu vertreten", wird Herrmann zitiert, der währenddessen mit der Leistungsgruppe zusammenarbeiten und die Analyse der Bootsdaten für die Nachbesprechung in Kapstadt unterstützen wird.
Hoffnung hegt er auf ein mindestens so erfolgreiches Resultat wie auf der ersten Etappe, als Herrmann mit dem Team Malizia auf einem starken dritten Rang in Mindelo einlief und drei Punkte einsammelte.
"Ich freue mich darauf, das Team in einer starken Position in Südafrika zu begrüßen", sagte Herrmann.
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The Ocean Race : On-board highlights from Team Malizia
Quelle: Eurosport
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