Ski Alpin - Giovanni Franzoni mischt die Weltspitze in Abfahrt und Super-G auf: "Jetzt passt das Puzzle"

Er ist der Aufsteiger der Saison in den alpinen Speed-Disziplinen. Zu Beginn des Winters war Giovanni Franzoni sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G noch außerhalb der Top 30 in der Weltrangliste zu finden. Inzwischen hat der Italiener unter anderem den Sieg in der Abfahrt in Kitzbühel, den Erfolg im Super-G von Wengen und die olympische Silbermedaille in der Abfahrt von Bormio auf dem Konto.

Franzoni nach Olympiamedaille: "So langsam kommt es an"

Quelle: Eurosport

"Am Anfang der Saison habe ich nicht mit diesen Ergebnissen gerechnet", verriet der Italiener im Interview mit Eurosport-Expertin Viktoria Rebensburg am Rande des Weltcups in Garmisch-Partenkirchen. Er blicke auf mehrere Jahre harte Arbeit zurück. "Jetzt passt das Puzzle", so Franzoni.
Das habe Zeit gebraucht. "In den Speed-Disziplinen brauchte ich mehr Selbstvertrauen für das Tempo und in den Trainings. Aber auch mental hat sich etwas geändert. Ich brauchte Selbstvertrauen auch nach der Verletzung", sagte der 24-Jährige.
Franzoni hatte sich 2023 in Wengen eine schwere Oberschenkelverletzung zugezogen. Anschließend musste er mehrere Monate pausieren.
Dennoch verlief sein Aufstieg in die Weltspitze für einen Abfahrer schnell. Die meisten Speedfahrer erreichen erst mit etwa 30 Jahren, wenn sie Erfahrung auf den Weltcuppisten gesammelt haben, ihr Maximum. Shootingstars wie Weltmeister und Olympiasieger Franjo von Allmen sind die Ausnahme.
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Franzoni rast mit Traumlauf zum Sieg: Italiener zeigt Gala auf der Streif

Quelle: Eurosport

Schneller Aufstieg in die Weltelite

Im Super-G von Wengen waren von Allmen und Franzoni die einzigen in den 2000ern geborenen Fahrer, die es in die Top Ten geschafft haben. In der Abfahrt an gleicher Stelle, wo Franzoni Dritter wurde, gesellte sich zu den beiden lediglich von Allmens Schweizer Landsmann Alexis Monney. In der Abfahrt auf der Streif in Kitzbühel gelang es Franzoni und dem Deutschen Luis Vogt.
Konkrete Ziele für die Zukunft habe er sich nicht gesetzt, so der Italiener. "Ich muss mich auch auf unterschiedlichen Schneebedingungen und Pisten noch verbessern. Mein Ziel ist es, jeden Tag ein besserer Skifahrer zu werden und Spaß zu haben. Die Ergebnisse sind dann die Konsequenz", sagte er.
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Abfahrtskrimi: Von Allmen vs. Franzoni im direkten Vergleich

Quelle: Eurosport


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