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Kitzbühel: Dave Ryding blickt auf Slalom-Showdown voraus - Brite schließt Olympia-Teilnahme 2026 aus
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Publiziert 19/01/2023 um 13:30 GMT+1 Uhr
Dave Ryding kehrt mit besonderen Gefühlen nach Kitzbühel zurück. Vor rund einem Jahr ging der 36-Jährige dort als erster britischer Weltcupsieger überhaupt in die Geschichte ein. "Es ist sicher der beste Ort zu gewinnen", bezog er sich auf den Mythos um den legendären Standort. Im Spätherbst seiner Karriere gehe es für Ryding nun um "Leben oder Tod" - auch aufgrund seiner ungewissen Zukunft.
Vom Matten-Skifahrer zum Kitzbühelsieger: Der unglaubliche Weg des Dave Ryding
Quelle: Eurosport
Seit 2016 zählt Dave Ryding zu den Anwärtern auf die Top-Platzierungen im Weltcup, immer wieder setzte der Brite Ausrufezeichen auf den eisigen Pisten des alpinen Ski-Zirkus. In Kitzbühel gipfelte seine Karriere dabei gleich zweimal in einen Höhepunkt.
2017 eroberte Ryding am Ganslernhang den ersten Podestplatz seiner Karriere, vier Jahre später folgte auf dem legendären Hang sein erster Sieg - und damit auch eine britische Premiere.
"Dass ich es geschafft habe und als der erste britische Sieger in Erinnerung bleiben werde, bedeutet, dass ich für immer in die Geschichte eingehen werde. Das macht mich natürlich sehr stolz", fasste Ryding seinen historischen Sieg im exklusiven Eurosport-Interview zusammen.
Der Ort seines Triumphes wäre Ryding eigenen Aussagen zufolge aber egal gewesen. Dass es am Ende ausgerechnet Kitzbühel - das "Wimbledon des Skisports" - wurde, machte diesen Moment umso besser. "Es ist das ikonischste Rennen im Kalender: Das Publikum, die Trophäen - es ist sicher der beste Ort zu gewinnen."
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Schrecksekunde: Ryding reißt Slalom-Stange aus - aber bleibt cool
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Ryding schließt Olympia-Teilnahme 2026 aus
Angesichts seines Alters will Ryding nicht zu weit in die Zukunft blicken und orientiert sich von Rennen zu Rennen. Die Weltmeisterschaften in Courchevel und Meribél (6. bis 19. Februar live bei Eurosport und discovery+) seien zwar ein Ziel, der Fokus liege aber anderswo.
"Für mich heißt es in jedem Rennen: Leben oder Tod", schilderte der Brite. "Ich bin 36 - wer weiß, wie viele Rennen ich noch vor mir habe. Ich will in jedem Rennen mein Bestes geben und denke nicht einen Monat oder gar ein Jahr voraus."
Eines weiß Ryding jedoch: Die Olympischen Spiele 2026 in Mailand und Cortina d'Ampezzo wird er nicht mehr als aktiver Profi erleben. "Ich würde sagen, dass ein oder zwei Jahre das absolute Maximum sind. Ich will nämlich Rennen fahren und mitkämpfen. Es macht einfach keinen Spaß, wenn man da draußen nicht mithalten kann."
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