Weltcup in Kitzbühel: Mattia Casse dominiert Abschlusstraining der Abfahrt - Sorgen um Österreicher Felix Hacker

Im zweiten Abfahrtstraining in Kitzbühel hat es Marco Odermatt ruhig angehen lassen. Auf der Streif überquerte der Schweizer Superstar den Zielstrich 2,02 Sekunden hinter dem Italiener Mattia Casse (1:54,33 Minuten), der die Tagesbestzeit setzte - vor Lokalmatador Stefan Eichberger (+0,54 Sekunden) und dem Norweger Adrian Smiseth Sejersted (+0,61). Ein deutscher Abfahrer stürzte hingegen schwer.

Alpine skiing - Kitzbuhel - Downhill - Training - Odermatt run

Quelle: Eurosport

Die Weltcup-Rennen in Kitzbühel starten am Freitag mit dem Super-G und enden am Sonntag mit dem Slalom. Als Höhepunkt ist am Samstag die Abfahrt terminiert (jeweils live auf Eurosport und discovery+).
Besonders in der Abfahrt sind die Augen auf Odermatt gerichtet. Schließlich führt der 27-Jährige nicht nur die Gesamtwertung in dieser Disziplin, sondern auch im Gesamtweltcup souverän an.
Im Abschlusstraining am Mittwoch habe er zwar "noch nicht ganz die Lösung gefunden", sagte der Schweizer nach Platz 22 am "ORF-"Mikrofon. Er habe zu viele Fehler eingestreut, "speziell die entscheidenden Passagen haben noch gar nicht gepasst." Mit Blick auf das Wochenende zeigte sich Odermatt aber selbstbewusst, dann will er wie gewohnt ums Podium kämpfen.
Sein Landsmann Franjo von Allmen zeigte bis zur Hausbergkante die beste Fahrt, leistete sich dann aber einen Fehler und vermied einen Sturz nur knapp.
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Alpine skiing - Kitzbuhel - Downhill - Training - van Almen run

Quelle: Eurosport

Eichberger "solide" - Babinsky "ready"

Vor heimischer Kulisse am Hahnenkamm erhoffen sich auch die österreichischen Skirennläufer ein erfolgreiches Abschneiden - trotz zuletzt eher durchwachsener Ergebnisse und des verletzungsbedingten Ausfalls von Vincent Kriechmayr.
Hinter Eichberger, der laut eigener Aussage eine "ganz solide Fahrt" ablieferte, waren Daniel Hemetsberger (+0,64 Sekunden) als Vierter und Stefan Babinsky (+1,33) als Elfter im Trainingslauf die nächstschnellsten Österreicher.
"Ich habe probiert, nochmal etwas zu gestern draufzulegen", sagte Babinsky beim "ORF". Im Vorjahr war der 28-Jährige in der Kitzbüheler Abfahrt zu Rang vier gerast. Jetzt fühle er sich auch für das kommende Wochenende "auf jeden Fall ready. Und ich freue mich, wenn es losgeht."
Für die deutschen Starter waren die vorderen Plätze am Mittwoch außer Sichtweite. Romed Baumann (+2,14 Sekunden) wurde 26. - zwei Positionen vor Luis Vogt (+2,23).
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Kamerafahrt in Kitzbühel: Hautnah dabei auf der Streif

Quelle: Eurosport

Saison-Aus für Hacker nach Crash

Für einen Schreckmoment sorgte derweil Felix Hacker. Der Österreicher verdrehte sich auf der Streif das Knie, brach seinen Lauf ab - und wurde mit einem Hubschrauber abtransportiert.
Der Kärntner zog sich in der Steilhang-Ausfahrt ohne Sturz einen Kreuzbandriss sowie einen Meniskusriss im linken Knie zu, teilte der ÖSV mit.
"Diese Diagnose ist natürlich ein Schlag ins Gesicht und extrem bitter. Es ging alles so schnell und plötzlich habe ich diesen Stich im linken Knie gespürt und versucht, einen Sturz zu vermeiden. Jetzt kommen natürlich harte Wochen und Monate auf mich zu, aber ich werde alles daransetzen, wieder zu alter Stärke zurückzufinden", so Hacker.
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Felix Hacker verdrehte sich in Kitzbühel das Knie.

Fotocredit: Getty Images

Kitzbühel: Schramm stürzt schwer

Zu Sturz kam auch DSV-Abfahrer Jacob Schramm, der ebenfalls mit dem Helikopter ausgeflogen werden musste. Der 26 Jahre alte Oberfranke zog sich dabei nach Angaben des Deutschen Skiverbandes eine "komplexe Knieverletzung" am linken Bein und eine Gehirnerschütterung zu.
Schramm, der im vergangenen Januar in Kitzbühel erstmals im Weltcup gestartet war (50.) und seitdem weitere vier Rennen bestritten hat, stürzte nach einer Minute Fahrzeit in einer Passage nach dem Seidlalm-Sprung. Er war in Rücklage geraten und flog nahezu ungebremst ins nahe Fangnetz. Im ersten Trainingslauf hatte er Rang 42 belegt.
Schramm wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Krankenhaus im nahen St. Johann geflogen. Von dort wird er nach DSV-Angaben in die Unfallklinik in Murnau verlegt werden.
(mit SID)
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Sturz auf der Streif: Ski schießt fast Kameradrohne ab

Quelle: Eurosport


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