Olympia 2026 - Ski Alpin: Italiens Techniktrainer zieht Reißleine und tritt zurück - enttäuschende Ergebnisse in Bormio
Publiziert 20/02/2026 um 08:35 GMT+1 Uhr
Für die italienischen Technik-Herren gestaltete sich Olympia 2026 alles andere als erfolgreich. So erreichten in Slalom und Riesenslalom nur zwei von insgesamt acht Startern in beiden Durchgängen das Ziel, in der Team-Kombination verspielte Alex Vinatzer nach Halbzeitführung gar die Goldmedaille. Der Trainer des Technikteams zog nun die Reißleine: Mauro Pini trat mit sofortiger Wirkung zurück.
Highlights: Schweizer Festspiele in der Team-Kombination
Quelle: Eurosport
"Ich übernehme die Verantwortung für die enttäuschenden Ergebnisse der italienischen Athleten in den technischen Disziplinen", wurde er in einer Pressemitteilung des italienischen Wintersportverbandes (FISI).
"Nach reiflicher Überlegung und angesichts des Verlusts des notwendigen gegenseitigen Vertrauensverhältnisses zu meinen Vorgesetzten halte ich es für richtig, einen Schritt zurückzutreten", führte er weiter aus.
Erst im zurückliegenden April hatte er sein Amt übernommen, bis auf einen Podestplatz im Weltcup-Riesenslalom von Beaver Creek seitens Vinatzer hielten sich die italienischen Glücksgefühle in den technischen Disziplinen aber in Grenzen.
Bei den Winterspielen in Bormio folgte schließlich der Nackenschlag: Giovanni Franzoni erzielte im Riesentorlauf mit Rang 24 die beste und einzige Platzierung eines Azzurro, Tommaso Saccardi gelang selbiges mit Platz zwölf im Slalom. Vinatzer, Tobias Kastlunger, Luca de Aliprandini und Tommaso Sala schieden derweil frühzeitig aus.
Auch in der Team-Kombination bekleckerten sich die Italiener nicht mit Ruhm. Vinatzer verspielte mit einer durchwachsenen Leistung im Slalom sogar die mögliche Goldmedaille.
- Die Winterspiele live im Streaming bei HBO Max
Das könnte Dich auch interessieren: Shiffrin fühlt mit Dürr: "Eine meiner Lieblingskontrahentinnen"
/origin-imgresizer.eurosport.com/2026/02/18/image-91103edc-eb52-42df-b757-fdced520df5e-85-2560-1440.jpeg)
Shiffrin bricht die Stimme: Moment bei Siegerehrung als Gedenken
Quelle: Perform
Ähnliche Themen
Werbung
Werbung