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Johan Eliasch zu Olympischen Winterspielen Mailand und Cortina d'Ampezzo- FIS-Präsident sieht Lernbedarf und Zeitdruck
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Publiziert 17/12/2025 um 16:23 GMT+1 Uhr
Johan Eliasch, Präsident des Internationalen Ski- und Snowboardverbandes (FIS), sieht weniger als zwei Monate vor den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina großen Erkenntnisbedarf für zukünftige Großereignisse. "Es gibt viele, viele Lehren, die aus diesen Spielen in Bezug auf Planung, Durchführung und Umsetzung der Wettbewerbe gezogen werden müssen", sagte er der Nachrichtenagentur "AFP".
FIS-Präsident Johan Eliasch sieht mehrere Probleme vor Olympia 2026
Fotocredit: Getty Images
Zugleich erklärte Eliasch, dass die Vorbereitungen unter erheblichem Zeitdruck stehen. "Es ist eine große Herausforderung, alles rechtzeitig fertigzustellen", erklärte der FIS-Chef, dessen Verband für mehr als die Hälfte aller Wettbewerbe bei den Winterspielen (6. bis 22. Februar) verantwortlich ist.
Zuvor hatte Organisationschef der Winterspiele Andrea Varnier erklärt, dass es rund um die Austragungsorte vor der Eröffnungsfeier am 6. Februar "noch viel fertigzustellen" gebe.
Auch sportpolitische Fragen beschäftigen die Verantwortlichen. Drei russische und sechs belarussische Skifahrer versuchen derzeit, sich nach einer Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofes (CAS) für die Spiele zu qualifizieren.
Sollten sie erfolgreich sein, würden sie unter neutraler Flagge antreten – wie bereits bei den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris.
Eliasch fordert Regeln zu politischer Neutralität
Eliasch hatte bereits im Oktober klargemacht, dass er die Rückkehr der Athleten grundsätzlich unterstütze: "Man kann nicht dafür verantwortlich gemacht werden, wo man geboren wurde."
Zugleich mahnte er eine klarere Auslegung politischer Neutralität an: "Der Begriff der politischen Neutralität bedeutet für unterschiedliche Menschen unterschiedliche Dinge. Der Interpretationsspielraum ist zu groß."
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(SID)
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