Weltcup: Traditionsrennen in Semmering auf der Kippe - noch keine Einigung der Bergbahnen für Alpin-Rennen 2025

Seit vielen Jahren ist das Rennen in Semmering am Hirschenkogel ein fester Bestandteil des alpinen Weltcup-Kalenders. Auch in der Saison 2025/26 sind ein Riesenslalom und ein Slalom der Frauen zwischen den Jahren in dem österreichischen Skigebiet geplant. Aber die Austragung ist noch nicht gesichert - weil noch keine Einigung zwischen dem Land Niederösterreich und den Bergbahnen fehlt.

Zrinka Ljutic gewann im vergangenen Jahr das Weltcuprennen in Semmering

Fotocredit: Getty Images

Die Vorbereitungen auf das Weltcupwochenende am 27. und 28. Dezember laufen derweil, auch der Ticketvorverkauf ist schon gestartet. Ohne eine Kooperation mit den Bergbahnen, in diesem Fall den Semmering-Hirschenkogel-Bergbahnen, kann aber nicht skigefahren werden.
"Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Wie bei jeder anderen Großveranstaltung dieser Dimension sind organisatorische Abstimmungen auf der Zielgeraden", wurde eine Stimme der Landespolitik beim "Blick" zitiert.
Die Bahnen sind auch für die Beschneiung zuständig. Bergbahn-Geschäftsführer Nazar Nydza erklärte bei "NÖN": "Wir beginnen mit der Beschneiung, sobald das Wetter passt. Wir sind bereit, sobald alle notwendigen Gegebenheiten geklärt sind. Ansonsten kein Kommentar."
Eigentlich wechselt sich Semmering im Kalender mit dem "Zauberberg" in Lienz ab. Da dieser Austragungsort aber von vornherein ausfiel, erklärte man sich am Hirschenkogel bereit einzuspringen. Vergangenes Jahr gewann Zrinka Ljutic den Slalom in Semmering vor Lena Dürr. Im Riesenslalom siegte Federica Brignone.
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Quelle: Eurosport


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