Mikaela Shiffrin zurück auf Skiern - doch kein Comeback-Plan für WM in Saalbach: "Rennmäßig trainiert sie noch nicht"
VonLukas Fegers
Publiziert 15/01/2025 um 15:18 GMT+1 Uhr
Vor sechs Tagen schürte Mikaela Shiffrin die Hoffnungen auf ihr baldiges Comeback. In einem Video auf Instagram war zu sehen, wie die Rekord-Weltcupsiegerin nach ihrem folgenschweren Sturz Ende November wieder erste Schwünge auf Schnee zog. Jetzt allerdings drosselte ihr Umfeld die Erwartungen. Die US-Amerikanerin sei noch nicht ins Stangentraining zurückgekehrt, berichtet der "Blick".
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Quelle: Eurosport
Für Shiffrin gebe es keinen Comeback-Fahrplan, heißt es. Die Situation werde Tag für Tag neu bewertet.
Wie Christian Höflehner, Atomic-Rennchef und Shiffrin-Vertrauter, am Rande des Weltcups in Flachau sagte, mache die fünfmalige Gesamtweltcupsiegerin wieder verschiedene Übungen auf der Piste: "Aber rennmäßig trainiert sie noch nicht."
Klar ist: Für Shiffrin bleibt die WM "das Ziel", so Höflehner.
Dabei jedoch entwickelt sich ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn bis zum Start der Weltmeisterschaften in Saalbach-Hinterglemm (4. bis 16. Februar) sind es nur noch knapp drei Wochen.
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Für Mikaela Shiffrin ist die WM ein Wettlauf gegen die Zeit.
Fotocredit: Getty Images
"Wenig Erfahrungswerte" bei Verletzung
Bei ihrem Heimrennen in Killington war Shiffrin Ende November während des zweiten Laufs im Riesenslalom gestürzt. Statt ihren 100. Weltcupsieg einzufahren, hatte sich der US-Star eine tiefe Wunde im Bauchraum zugezogen - vermutlich durch einen Einstich ihres eigenen Skistocks.
Als bei der Genesung dann Komplikationen auftraten, musste sich die 29-Jährige Mitte Dezember einer Operation unterziehen.
"Es war und ist mit dieser Verletzung schwer zu kalkulieren, weil man wenig Erfahrungswerte hat", betonte Höflehner jetzt: "Wir hoffen natürlich, dass es sich für die WM ausgeht."
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