Stephanie Venier entschuldigt sich bei Lindsey Vonn - US-Star "vergleichbar mit Cristiano Ronaldo oder Serena Williams"

Als Lindsey Vonn ihr Comeback verkündete, war Stephanie Venier eine der Kritikerinnen des US-Stars. "Wenn sie zurückkommt und einmal schneller ist als ich, dann lasse ich es", hatte die österreichische Speed-Spezialistin im Oktober die damalige Rückkehr-Ankündigung der 82-maligen Weltcupsiegerin kommentiert. Jetzt entschuldigte sich die 31-Jährige "hoch und heilig" und lobte Vonn überschwänglich.

"Mit der Brechstange": Vonn fährt nächstes Top-Ergebnis ein

Quelle: Eurosport

"Es tut mir voll leid", sagte Venier am Montag im Gespräch mit "Servus TV" und verglich die US-amerikanische Ski-alpin-Ikone mit Legenden anderer Sportarten.
Die 40 Jahre alte Comebackerin sei "immer noch die Lindsey Vonn, und ich bin weiterhin ein Fan von ihr. Sie ist vergleichbar mit einem Cristiano Ronaldo im Fußball oder mit einer Serena Williams im Tennis."
Ihre lautstarken Kritikerinnen und Kritiker wie Venier scheint Vonn mit ihren beeindruckenden Auftritten nahezu verstummen zu lassen.
Nach jahrelanger Pause und mit einem künstlichen Kniegelenk war die viermalige Gesamtweltcupsiegerin kurz vor Weihnachten in St. Moritz auf die große Ski-Bühne zurückgekehrt - und hatte dabei als 14. im Super-G unter anderem die Tirolerin Venier (19.) sogleich hinter sich gelassen.
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Lindsey Vonn (r.) beeindruckt auch Stephanie Venier.

Fotocredit: Getty Images

Vonn kratzt in St. Anton am Podium

Am vergangenen Wochenende in St. Anton am Arlberg legte Vonn dann bei ihrem zweiten Weltcup seit ihrem Comeback noch eine Schippe drauf. In der Abfahrt und im Super-G wurde die US-Amerikanerin Sechste beziehungsweise Vierte.
Zwar schnitt Venier als Fünfte und Zweite dort besser ab, für ihre verfrühte Skepsis an der einstigen Dominatorin zeigte sie sich nun dennoch reumütig - ebenso wie die österreichische Ski-Ikone Franz Klammer.
Der Abfahrts-Olympiasieger von 1976 hatte Vonn im Oktober für ihre Comeback-Pläne einen "Vollschuss" attestiert. Jetzt räumte der 71-Jährige laut der Tageszeitung "Standard" ein, Vonn sei in St. Anton "über die Wellen gefahren, als ob sie nie aufgehört hätte".
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Sie kann es selbst nicht glauben: Venier überrascht mit Podium

Quelle: Eurosport


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