Urs Kryenbühl war beim Abfahrtsrennen auf der legendären Streif in Kitzbühel heftig gestürzt, nachdem er im Zielsprung bei etwa 140 km/h die Kontrolle verlor und mit dem Kopf voraus in den Schnee stürzte.
Der Ski-Rennfahrer zog sich bei seinem Sturz eine Gehirnerschütterung, einen Bruch des rechten Schlüsselbeines sowie einen Riss des Kreuz- und Innenbandes im rechten Knie zu, damit war die Saison für den 26-Jährigen vorzeitig beendet.
Kryenbühl musste sich dennoch keiner Knie-Operation unterziehen: "Gemäß den Ärzten liegt das Kreuzband so günstig, dass es wieder zusammenwachsen wird. Und weil mein Schwiegervater Naturarzt ist, lasse ich mich seit Wochen von ihm behandeln", erklärte der Speed-Spezialist.
Lenzerheide
Weltcup-Finale in Lenzerheide: Beide Abfahrten abgesagt
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Und dies scheint gut zu funktionieren, denn bereits vergangene Woche konnte der Schweizer das erste Mal wieder auf Ski stehen. Anschließend veröffentlichte er in den sozialen Medien Bilder sowie ein Video von seinem Ski-Comeback und schrieb: "Sechseinhalb Wochen nach meinem Sturz in Kitzbühel bin ich zurück auf dem Schnee und die Freude ist mir ins Gesicht geschrieben."
Er fügte hinzu: "Der heutige Tag war ein erster Schritt zurück in Richtung Starthaus. Dass noch weitere Schritte bevorstehen, ist klar. Nach solch coolen Schwüngen wie heute bin ich jedoch topmotiviert, auch diese zu gehen."

Abfahrts-Absage in Lenzerheide kommt Kryenbühl gelegen

Das Weltcupfinale in Lenzerheide verpasst Kryenbühl natürlich noch. Für den 26-Jährigen kommt es jedoch gelegen, dass die Abfahrt, welche für Mittwoch geplant war, abgesagt wurde. Denn der Schweizer liegt derzeit im Abwahrtsweltcup mit 133 Punkten auf dem 15. Rang.
"Für den Verlauf meiner eigenen Karriere ist es wichtig, dass ich diesen 15. Gesamtrang behalten kann", erklärte er noch am Dienstag, da er als Top-15-Fahrer die lukrativeren Verträge abschließen könne.
Das Wetter spielte Kryenbühl in die Karten. Wegen anhaltenden Schneefalls wurde die letzte Saison-Abfahrt abgesagt und der Schweizer bleibt in der Abwahrtsweltcup somit auf dem 15. Platz.
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