"Ich weiß, was ich drauf habe", sagte Kira Weidle in der "ARD", "bis zur WM ging es nicht so, seit der WM läuft es aber irgendwie. Ich glaube, ich werde langsam meinen eigenen Erwartungen gerecht. Ich denke, ich habe WM-Silber bestätigt."
Der obere Streckenteil sei schwierig gewesen, "es war nur schwaches Licht. Zweimal habe ich die Wellen übersehen, bin in Rücklage gekommen", sagte Weidle, "der untere Teil ist mein Teil, da bin ich mir hundertprozentig sicher. Deshalb bin ich da auch so schnell."
Geschlagen wurde sie am Samstag nur von den Schweizerinnen Lara Gut-Behrami und Corinne Suter (+0,32 Sekunden), die auch den WM-Titel gewonnen hatte.
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Weidle lag 0,68 Sekunden hinter Gut-Behrami, die Doppel-Weltmeisterin (Riesenslalom und Super-G) hatte bereits am Freitag triumphiert.

Weidle feiert Abfahrts-Podium: Sicht kostet möglichen Sieg

Gut-Behrami baut Führung im Gesamtweltcup aus

Für Gut-Behrami war es der 32. Weltcupsieg, sie baute damit die Führung im Gesamtweltcup aus. Wie im vergangenen Jahr in Crans-Montana/Schweiz gelangen ihr zwei Abfahrtssiege an zwei Tagen.
Weidle war zuvor 2019 in Garmisch-Partenkirchen und 2018 in Lake Louise jeweils Dritte geworden. Am Freitag hatte sie das Podest nur um 0,07 Sekunden verfehlt und angekündigt: "Da ist auf jeden Fall noch was drin für morgen." Und tatsächlich wäre bei bessern Sichtverhältnisssen in ihrem Lauf auch eine noch bessere Platzierung absolut möglich gewesen.
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