Skistars um Alexis Pinturault kritisieren die FIS nach Skandal-Slalom in Zagreb

Der französische Ski-Superstar Alexis Pinturault geht nach dem Slalom in Zagreb hart mit den Verantwortlichen ins Gericht. Grund dafür ist eine schwere Verletzung von Landsmann Victor Muffat-Jeandet. Zuspruch erhält der Franzose von vielen Kollegen - die Kritik an der FIS ist immens. Laut den Fahrern hätte das Rennen in der kroatischen Hauptstadt nie gestartet werden dürfen.

Geht mit der FIS hart ins Gericht: Alexis Pinturault

Fotocredit: Getty Images

Nach nur 19 Läufern musste der Slalom in Zagreb abgebrochen werden. Die Verhältnisse ließen kein faires Rennen zu.
Zu allem Überfluss verletzte sich der Franzose Victor Muffat-Jeandet schwer am Fuß. Die Diagnose deutet auf einen Bruch des rechten Knöchels hin.
Teamkollege Alexis Pinturault platzte daraufhin der Kragen. Bei "Instagram" schimpfte der Franzose: "Das war heute zu viel, FIS."
Dass die Rennleitung bei den miserablen Bedingungen überhaupt den Startschuss gab, konnte der 30-Jährige nicht verstehen: "Ich bin einfach irritiert und leide mit meinem Freund Victor Muffat-Jeandet."

Zuspruch von allen Seiten

Viele Skistars springen Pinturault und Muffat-Jeandet zur Seite. Clement Noel etwa zeigte sich fassungslos: "Das erste Rennen 2022 war schon das Schlimmste. Nichts mehr zu sagen ..."
Linus Straßer hat Mitleid mit dem verletzten Franzosen: "Mehr als chaotische Tage hier in Zagreb. Leider kein gutes Ende für Muffat-Jeandet. Gute Besserung"
Loic Meillard zeigt sich frustriert und wählt hämische Worte: "Danke FIS für die tolle Show in Zagreb. Darum geht in unserem Sport nicht und heute haben wir die Grenze des Akzeptablen überschritten. Daumen drücken, dass Muffat-Jeandet ok ist."
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Der Lauf des Tages: Vlhova setzt Siegesserie in Zagreb fort

Quelle: Longines Alpine Skiing

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