Olympia 2022 - Skicross: Viel Kritik nach Final-Kontroverse um Rückversetzung von Fanny Smith

Die Schweizer Skicrosserin Fanny Smith ist über ihren vierten Platz im Skicross-Finale nicht zufrieden. Die 29-Jährige will allerdings nicht vor Freitag ein weiteres Statement geben. Das berichtet das Schweizer Fernsehen "SRF". Smiths Landsfrau Sanna Lüdi dagegen, die bei Olympia in Peking aufgrund einer Verletzung nicht antreten kann, aber als TV-Expertin tätig ist, wählte derweil scharfe Kritik.

"Das ist unfair!" Große Geste von Maier - Smith versteht die Welt nicht mehr

Quelle: Eurosport

Die 36-jährige Lüdi machte ihrem Ärger Luft: "Es ist einfach nur ein Witz, man kann es nicht anders sagen."
Auch Cheftrainer Ralph Pfäffli machte deutlich, dass er die Entscheidung nicht nachvollziehen kann.
"Sie haben das Gefühl, es sei eine Side-Kick-Bewegung. Aber eine solche würde nie jemand bei dieser Geschwindigkeit über die Wellen machen wollen", so der Coach. "Von dem her ist der Entscheid ein völliger Unsinn".
Auch Daniela Maier, die von der Rückversetzung profitierte und die Bronzemedaille erbte, ergriff nach dem Rennen Partei für ihre Konkurrentin: "Nein, nein, nein, nein, nein! Das war korrekt. Das war ganz normales Skicross", erklärte eine sichtlich überraschte deutsche Freestyle-Skifahrerin.
picture

Bange Minuten beim Skicross - wer hat die Medaillen?

Quelle: Eurosport

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung