Olympia 2022 - Stadlober-Bronze im Skiathlon begeistert Österreich: "Tränen sind geflossen"

Die Geschichte von Teresa Stadlober ist besonders. Bei den Winterspielen von PyeongChang verpasste sie noch enttäuschend das Podest, in Peking gelang ihr bereits im ersten Wettkampf auf Anhieb der Gewinn einer Medaille. Hinter Therese Johaug und Natalia Nepryaeva sicherte sich die Österreicherin Bronze. Der Triumph der Steirerin löste auch in der Heimat einen Freudentaumel aus.

"Bravo, bravo, bravo!" Stadlober holt sensationell Skiathlon-Bronze

Quelle: Eurosport

Auch im Moment des größten Moments ihrer Karriere erinnerte sich Stadlober an die große Enttäuschung zurück. "Mir fehlen die Worte. Vor vier Jahren war ich auf dem Weg zur Medaille, habe dann einen Fehler gemacht und sie nicht gemacht."
Vier Jahre lang habe sie anschließend an sich gefeilt, um sich am Samstag schließlich den Traum vom olympischen Edelmetall erfüllen zu können. "Das ist unglaublich für mich", sagte sie der "Kronen Zeitung".
Auch in der Heimat wurde der Erfolg der Österreicherin gefeiert. ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober zeigte sich nach dem Wettkampf überglücklich: "Bei mir sind zu Hause die Freudentränen geflossen. Jetzt hat Teresa ihre Medaille, eine historische, das ist wunderschön. Das ist für mich als Mutter und als ÖSV-Präsidentin etwas sehr Emotionales!"
Vater Alois, ein ehemaliger Langläufer, sprach ebenso voller Stolz hinsichtlich des Olympia-Erfolgs. "Der Fluch ist weg, Pyeongchang hat so wehgetan. Silber oder Bronze ist mir wurscht ... Jetzt bist die Größte, auch im Hause Stadlober."
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Quelle: Eurosport

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