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Vierschanzentournee: Ryoyu Kobayashi vertauscht in Bischofshofen seine Ski vor erstem Durchgang - Japaner im Stress
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Publiziert 06/01/2024 um 23:50 GMT+1 Uhr
Ryoyu Kobayashi hat bei der letzten Station der 72. Vierschanzentournee in Bischofshofen vor dem ersten Durchgang seine Ski auf dem Weg zur Schanze vertauscht. Daher geriet der Japaner kurz vor seinem ersten Sprung auf der Paul-Außerleitner-Schanze gehörig in Stress. Dennoch schaffte er es noch rechtzeitig zum Schanzenkopf. Kurze Zeit später legte er den Grundstein für seinen dritten Tourneesieg.
Ski-Malheur! Kobayashi leicht gestresst zur Bestweite
Quelle: Eurosport
"Ich hab meine Ski schon öfters vergessen. Ich bin ein Schussel. Ich verliere oder vergesse ständig irgendwas", erklärte Ryoyu Kobayashi sein Missgeschick gegenüber der "Bild"-Zeitung und nannte weitere Beispiele aus der Vergangenheit: "Meinen Rucksack, wo meine Schuhe drin sind, meine Brille, mein Helm, Handschuhe."
Auch die Eurosport-Kommentatoren waren verdutzt über die tollpatschige Aktion des späteren Gesamtsiegers, als dieser in Richtung Schanze joggen musste, um nicht zu spät zu kommen.
Experte und Ex-Bundestrainer Werner Schuster fragte sich im Live-Kommentar: "Ist er zu spät oder was? Wieso hetzt er denn so?" Kommentator Gerhard Leinauer analysierte überrascht: "Wow! Das könnte ihn aus dem Rhythmus bringen."
Wenig später kam Kobayashi lächelnd, aber außer Atem am Schanzenkopf an. "Ist der wirklich zu spät? Hat der was vergessen unten? Kommt jetzt wirklich noch Drama!?", fragte sich Schuster verdutzt. Erst später konnte aufgelöst werden, aus welchem Grund der 27-Jährige sich so hetzen musste.
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Schmitt-Analyse: Darum ist Kobayashi der verdiente Sieger
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Vierschanzentournee: Kobayashi triumphiert zum dritten Mal
Und auch das von Schuster befürchtete Drama blieb komplett aus: Kobayashi ließ sich bei seinem ersten Sprung den Stress überhaupt nicht anmerken.
Der zweimalige Gesamtweltcupsieger segelte im ersten Durchgang auf 137 Meter und nahm damit nicht nur dem Tournee-Zweiten Andreas Wellinger 14,2 Punkte ab, sondern übernahm auch die Halbzeitführung im Tagesklassement.
Im Finale legte Kobayashi dann nochmal zwei Meter drauf und flog auf 139 Meter - und das obwohl er nicht voll durchzog. Dadurch musste er den Tagessieg zwar Stefan Kraft überlassen, der mit 1,3 Zählern Vorsprung gewann, der Gesamtsieg bei der 72. Vierschanzentournee war Kobayashi aber nicht mehr zu nehmen.
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Mit seinem vierten zweiten Platz im vierten Springen machte er seinen dritten Triumph beim Skisprung-Klassiker nach 2019 und 2022 perfekt.
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