Stefan Horngacher im Eurosport-Interview über Andreas Wellinger und Karl Geiger: "Wenn sie einmal Lunte riechen ..."
Update 19/12/2025 um 11:26 GMT+1 Uhr
Während die Vierschanzentournee immer näher rückt, sind Andreas Wellinger und Karl Geiger die prominenten Sorgenkinder des DSV-Skisprung-Teams. Die Routiniers blieben in dieser Saison weit hinter den Erwartungen zurück. Bundestrainer Stefan Horngacher zeigt sich im Eurosport-Interview mit Martin Schmitt dennoch gelassen - und verrät, warum er im Hinblick auf die Tournee sogar positiv denkt.
Horngacher: "Muss sich keine Sorgen über Geiger und Wellinger machen"
Quelle: Eurosport
Wegen anhaltender Formschwäche fehlen der zweimalige Olympiasieger Wellinger und sein Kollege Geiger auch bei der Tournee-Generalprobe im Schweizerischen Engelberg.
Nach dem Heim-Weltcup in Klingenthal - den Geiger bereits ausließ - hatte Wellinger nach den indiskutablen Plätzen 40 und 57 die Reißleine gezogen und sich vorerst aus dem Weltcup zurückgezogen.
Die wettkampffreie Zeit sollten beide DSV-Adler nutzen, um sich im Training das nötige Selbstvertrauen zurückzuholen, erklärte Bundestrainer Horngacher in einer Pressemitteilung.
Trotz der dramatisch anmutenden Situation verbreitete der Österreicher im Eurosport-Interview mit Skisprung-Experte Martin Schmitt Mut: "Bei Leuten wie Wellinger und Geiger muss man sich keine großen Sorgen machen. Die wissen schon, was sie tun."
Eisenbichler pflichtet Horngacher bei: "Kommen wieder auf die Beine"
"Wenn sie einmal Lunte riechen, dann sind sie auch schnell wieder da, wo sie sein wollen", fügte Horngacher hinzu. Man brauche nun eben "ein bisschen Geduld".
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Andreas Wellinger (l.) und Karl Geiger (r.) sind auf der Suche nach ihrer Form
Fotocredit: Imago
Dabei helfe auch, dass Philipp Raimund und Felix Hoffmann in dieser Saison bereits Podestplatzierungen für den Deutschen Skiverband erzielen konnten: "Das bringt Ruhe in die Mannschaft."
Horngacher: "Angriffsposition besser als die Verteidigungsposition"
Im Hinblick auf die Tournee sei es sogar gut, in diesem Jahr die Position der Jäger einnehmen zu können, erklärte Horngacher: "Die Angriffsposition ist besser als die Verteidigungsposition." Er habe ein besseres Gefühl dabei, wenn man zu Beginn der Tournee noch an sich arbeiten müsse.
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"Hart anzuschauen": Wellinger verpasst zweiten Durchgang
Quelle: Eurosport
In eine ähnliche Kerbe schlug auch Eurosport-Experte Markus Eisenbichler. Im exklusiven Interview äußerte der 34-Jährige sich zur Situation von Wellinger sowie Geiger - und legte sich fest: "Die kommen wieder auf die Beine!"
Wellinger und Geiger müssen "Ruhe bewahren"
Dazu seien die beiden "erfahren genug". Es gelte, "Ruhe zu bewahren, konstruktiv weiterzuarbeiten und auszublenden, was die Medien schreiben".
Dann, da sind sich Horngacher und Eisenbichler einig, dürften beide Routiniers wieder zu ihrer Form zurückfinden.
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Eisenbichler zu Wellinger und Geiger: "Kommen wieder auf die Beine"
Quelle: Eurosport
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Eisenbichler exklusiv zum Phänomen Kasai: "Ein Wahnsinnstyp"
Quelle: Eurosport
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