Vierschanzentournee: Felix Hoffmann und Philipp Raimund fordern Domen Prevc in Garmisch - Markus Eisenbichler analysiert
Update 30/12/2025 um 10:16 GMT+1 Uhr
Der Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf ist geschafft - und an der Spitze ergab sich ein kaum überraschendes Bild. Domen Prevc feierte seinen sechsten Saisonsieg und distanzierte die Konkurrenz bereits um ein sattes Stück. Aus deutscher Sicht mischten Felix Hoffmann und Philipp Raimund vorne mit. Eurosport-Experte Markus Eisenbichler ordnet ihre Chancen für Garmisch-Partenkirchen ein.
Eisenbichler exklusiv: "Ein Warnschuss für die Besten"
Quelle: Eurosport
"Domen macht den Sprung sehr schnell, vergisst den Ski aber nicht - das System ist komplett", schwärmte Eisenbichler in seiner Analyse des Auftaktspringens im Oberallgäu. "Er macht in jedem Wettkampf dasselbe, genießt das Skispringen und Fliegen. Er ist schwer zu schlagen."
Von der Schattenbergschanze setzt der Tournee-Zirkus zur Großen Olympiaschanze am Gudiberg in Garmisch-Partenkirchen über (31. Dezember und 1. Januar live und on-demand bei discovery+). Die dortigen Voraussetzungen lassen sich mit jenen in Oberstdorf vergleichen.
"Es ist eine Fliegerschanze und ähnlich rhythmisch wie Oberstdorf", ordnete Eisenbichler ein. "Der Tisch ist etwas kürzer und der Radius knackiger. Der Sprung kann aggressiver angegangen werden."
Unter normalen Umständen, "sofern er so weiterspringt, wird Prevc auch in Garmisch dominieren. Er ist das Maß aller Dinge", hob der sechsmalige Weltmeister hervor. Chancen gegen den "Domenator" räumt er aber auch den deutschen Hoffnungsträgern Felix Hoffmann und Philipp Raimund ein, die in Oberstdorf mit den Plätzen drei und fünf für Furore gesorgt hatten.
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"In der Vorbereitung im Herbst habe ich gesehen, wie Felix Hoffmann und Philipp Raimund die Schanze gemeistert haben", so Eisenbichler. "Da bin ich guter Dinge. Lassen wir uns überraschen."
Anzüge werden auch in Garmisch ein Thema sein
Die Disqualifikation des Slowenen Timi Zajc, dessen Anzug um drei Millimeter zu kurz war, wird auch beim zweiten Tournee-Springen präsent sein.
"Als Sportler denkt man sich: 'Warum ausgerechnet ich? Drei Millimeter - das ist ja nichts!' Aber es gibt einfach Regeln. Die Beinlänge wird vor der Saison gemessen, das ist festgelegt", so Eisenbichler. "Wenn das nicht passt, finde ich es auch nicht schlecht, wenn sie sogar bei drei Millimetern durchgreifen."
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Highlights Oberstdorf: Hoffmann stark - aber der "Domenator" schockt sie alle
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Eine solche Genauigkeit unterstreicht, dass der Verband diese Angelegenheit nach dem Anzugsskandal der vergangenen Saison äußerst ernst nimmt. "Das ist ein Warnschuss für die Besten", führte Eisenbichler aus. "Der Kontrolleur ist scharf und hart. Wenn das nicht passt, wirst du rausgenommen."
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Schmitt adelt Hoffmann: "Ein herausragender Start"
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